Bischof Felix Gmür: «Es ist gut, dass es in der Kirche keine Wahlkämpfe gibt»

Synodaler ja, basisdemokratisch nein. Bischof Felix Gmür möchte nicht wie ein Politiker alle vier Jahre vom Kirchenvolk gewählt werden. Warum, das erklärt er im Podcast «Laut + Leis».

«Also wenn man das einführt, dann soll man das machen. Ich finde es nicht gut, vor allem auch in unserer heutigen Zeit nicht, weil da gibt es irgendein Thema, einen Hype, der entscheidet dann über A und B, und ich finde es eigentlich gut, dass es in der Kirche keine Wahlkämpfe gibt. Das ist etwas Schönes, und das war auch gut in Rom. Es klingt vielleicht ein bisschen abgehoben und fromm und vielleicht für manche auch unverständlich, aber die Konversation im Heiligen Geist ist wichtig.

Es geht eben nicht nur um uns, sondern es geht um das, was wir Reich Gottes nennen. Es ist noch eine andere Macht im Spiel, eben die Macht Gottes. Und das finde ich sehr schön, sich wieder darauf zu konzentrieren. Es geht um Jesus und die Botschaft des Lebens. Darum geht es. Das, finde ich, war wirklich gut in Rom und spürbar.»

Das sagt Bischof Felix Gmür im Podcast «Laut + Leis». Er ist Präsident der Schweizer Bischofskonferenz und hat an der Weltsynode in Rom die Schweiz als Delegierter vertreten. (sl)


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