Die Freunde des Klosters Mariastein feiern am Samstag ihr 50-Jahr-Jubiläum. «Wir möchten diesen Ort und seine kulturhistorische und spirituelle Bedeutung erhalten und in die Zukunft tragen», sagt Vereinspräsident Glenn Steiger, der im Nachbardorf aufgewachsen ist.
Regula Pfeifer
Weshalb engagieren Sie sich für den Verein?
Glenn Steiger: Da ich in einem Nachbardorf von Mariastein aufgewachsen bin, war mir die Bedeutung des Wallfahrtsortes Mariastein für unsere Region stets bewusst. Wir beschäftigen uns viel mit der Frage, wie wir diesen Ort und seine kulturhistorische sowie spirituelle Bedeutung erhalten und in die Zukunft tragen. Das interessiert und motiviert mich sehr.
Was hat der Verein in den letzten 50 Jahren Entscheidendes zum Kloster beigetragen?
Steiger: Der Verein konnte das Kloster nicht nur durch seine finanziellen Beiträge unterstützen, er ist der zivilgesellschaftliche Anker der Benediktiner und Eintrittstor für viele Freiwillige. Zahleiche Mitglieder des Vereins unterstützen das Kloster in anderen Funktionen. Sie sind beispielsweise aktiv in der Betriebs-AG, bei Bauprojekten oder im Patronatskomitee «Mariastein 2025». Durch die Zeitschrift und unsere anderen Aktivitäten bringen wir Menschen nach Mariastein und tragen das Geschehen nach aussen.
«Wir haben Bau- und Restaurierungsprojekte mit knapp 2,5 Millionen Franken unterstützt.»
Wie wichtig ist der finanzielle Beitrag der Freunde des Klosters?
Steiger: Äusserst wichtig. Insgesamt wurden Bau- und Restaurierungsprojekte mit knapp 2,5 Millionen Franken unterstützt, rund eine weitere Million floss in die Herausgabe der Zeitschrift «Mariastein» und die Kirchenmusik.
Welcher Religion beziehungsweise Konfession gehören die Mitglieder an – wenn möglich mit Prozentangaben?
Steiger: Die Mitglieder sind vorwiegend römisch-katholisch. Genaue Zahlen hinsichtlich Konfessionszugehörigkeit erfassen wir nicht, da sie für uns auch nicht relevant sind. Wichtig ist einzig die Verbundenheit zu Mariastein.
Haben Sie auch institutionelle Mitglieder – wenn ja, welche?
Steiger: Ja, rund 50 römisch-katholische Kirchgemeinden.
«Wir wollen Menschen nach Mariastein bringen.»
Was möchte der Verein in Zukunft umsetzen?
Steiger: Wir möchten unsere Mitgliederzahl weiter steigern, um das Kloster auch in Zukunft finanziell unterstützen zu können. Weiter wollen wir Menschen nach Mariastein bringen und sie motivieren, sich für diesen speziellen Ort einzusetzen. Und wir wollen ein Gefäss bieten für Austausch und Teilhabe an den Veränderungen in und um Mariastein in den kommenden Jahren und Jahrzehnten.
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