Die Trauerfeier für Anton Cadotsch in der Kathedrale Solothurn in Bildern

Der ehemalige Generalvikar und Domherr des Bistums Basel ist am 9. Januar mit einer Trauerfeier in St. Ursen verabschiedet worden. Beerdigt wurde er im Domherrengrab neben der Kathedrale von Solothurn.

Der 100-Jährige

Im letzten Juli hatte Anton Cadotsch noch den 100. Geburtstag feiern können – auch gemeinsam mit Kirchenvertreterinnen und -vertretern. «100 Jahre sind ein Geschenk Gottes», sagte er damals gegenüber kath.ch. Cadotsch hatte als ehemaliger Generalvikar des Bistums Basel und Sekretär der Schweizer Bischofskonferenz bedeutende Ämter in der römisch-katholischen Kirche der Schweiz inne.

Trauerfeier in der St. Ursen-Kathedrale in Solothurn

Am 27. Dezember verstarb Anton Cadotsch. Und am 9. Januar fand die Trauerfeier und Beerdigung in der St.-Ursen-Kathedrale statt, der Kathedrale des Bistums Basel.

Der Neffe spricht

An der Trauerfeier berichtete der Neffe Paul Cadotsch aus dem Leben seines Onkels. Kath.ch liegt die Rede nicht vor. Womöglich war dabei auch vom Abbruch einer Liebesbeziehung die Rede, die der junge Cadotsch für seinen Weg als Priester vornahm. Und worüber er gegenüber kath.ch freimütig berichtete. Oder erwähnte er die guten Gene in der Familie, die nicht nur Anton Cadotsch sehr alt werden liessen?

Beisetzung im Domherren-Grab

Die Urne des ehemaligen Domherrn und Ehrendomherrn Anton Cadotsch wurde im Domherren-Grab neben der Kathedrale Solothurn beigesetzt. Die Urne trägt das Malteserkreuz, Cadotsch gehörte dem Orden an. Und auch dem Rotary Club Solothurn.

Promoter der Synode 72

Gleichzeitig war Cadotsch ein Reformer. Er engagierte sich für die Ökumene und war ein Promotor der Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils in der Schweiz und der damit möglich gewordenen Ökumene, wie der Kirchenhistoriker Urban Fink in einem Nachruf schreibt. «Die Erwartungen waren überall gross, dass die Kirche erneuert und lebendiger wird», sagte Cadotsch gegenüber kath.ch über jene Zeit. Doch die Erwartungen hätten sich leider nur zum Teil erfüllt. 

Cadotschs innigster Wunsch war, «dass das Evangelium als lebendiges Zeugnis neu präsent wird», wie Urban Fink schreibt. Ob Bischof Felix Gmür daran dachte, als er an der Beisetzung teilnahm?


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