Papst Franziskus hat erneut eine sofortige Waffenruhe in Nahost gefordert. Dabei wie er auch die «schlimme humanitäre Lage» im Gazastreifen hin. Und verlangte die Freilassung aller israelischen Geiseln.
Papst Franziskus hat eindringlich zu einer Waffenruhe in Israel und Palästina aufgerufen. Es müsse alles für ein Ende des Konfliktes getan werden, sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag auf dem Petersplatz. Er wies auf die «schlimme humanitäre Lage» im Gazastreifen hin und forderte Möglichkeiten für Lieferungen von Hilfsgütern.
Zugleich verlangte er erneut die sofortige Freilassung aller israelischen Geiseln. Unter ihnen seien auch viele Kinder. Sie müssten zu ihren Familien zurückkehren. Die Zukunft so vieler Kinder würde in Kriegen getötet – auch in der Ukraine und anderen Konfliktgebieten.
Nach dem Angelus-Gebet drückte Franziskus seine Nähe auch zu Menschen in anderen Regionen der Welt aus. Er bete für die Betroffenen des Erdbebens in Nepal, ebenso für die afghanischen Geflüchteten in Pakistan. In sein Gebet schloss der Papst auch die Opfer der Überschwemmungen in Italien und anderen Ländern mit ein. (cic)
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