Anton Cadotsch feiert mit Bischof Felix Gmür seinen 100. Geburtstag

Der Solothurner Priester Anton Cadotsch wurde am Freitag 100 Jahre alt. Seinen Geburtstag hat er am Sonntag gemeinsam mit rund 100 geladenen Gästen im Schloss Waldegg in Feldbrunnen-St. Niklaus SO gefeiert. Mit dabei war auch der Basler Bischof Felix Gmür.

Barbara Ludwig

Die Geburtstagsfeier für Anton Cadotsch fand im Schloss Waldegg in der Nähe von Solothurn statt. Auch der Basler Bischof Felix Gmür war an der Feier zugegen.

Urban Fink würdigte den 100-jährigen Priester. In seiner Ansprache bettete der Solothurner Kirchenhistoriker die einzelnen Stationen des Lebensweges von Anton Cadotsch in ihren historischen Kontext.

Cadotsch-Stein in Grenchen

Dabei erfuhren die Gäste viele Details, wie dem Redetext zu entnehmen ist. Etwa dass es in Grenchen SO einen Cadotsch-Stein gibt, der dem längst verstorbenen Vater von Anton Cadotsch gewidmet ist. Dieser hatte als Oberförster von Grenchen in einer Zeit der Krise eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme vorgeschlagen, die erfolgreich umgesetzt werden konnte.

Bei den Maltesern und im Rotary Club

Oder dass Anton Cadotsch heute der älteste Absolvent des Päpstlichen Seminars Germanicum et Hungaricum ist. Dort hatte er ab 1946 Theologie studiert, in Rom wurde er 1950 zum Priester geweiht. Urban Fink berichtete auch, dass Anton Cadotsch seit 1997 Mitglied des Malteserordens ist und noch früher dem Rotary Club Solothurn beigetreten war.

«Fröhlich und heiter»

Dabei zeigte sich der Kirchenhistoriker auch beeindruckt von Cadotschs Persönlichkeit. «Mich beeindruckt an Toni immer wieder, wie offen er gegenüber allen Menschen ist, auch wie fröhlich und heiter – trotz allen gewaltigen Veränderungen und Belastungen durch Alltag, Arbeit und Alter.» Damit verbinde sich bei Anton Cadotsch eine grosse Dankbarkeit, so Urban Fink.


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