Die irischen Wandermönche Kolumban und Gallus waren Ende des sechsten Jahrhunderts gemeinsam auf dem europäischen Festland unterwegs. Ihr Weg führte auch durch die Schweiz. Am internationalen Kolumbanstreffen vom vergangenen Wochenende wurde an die Verbindung der beiden Heiligen erinnert. Ein Foto-Rückblick auf die Feiern in der Kathedrale St. Gallen.
Hinter dem Kolumbanstreffen stehen die Europäische Vereinigung der Kolumbans-Freunde und der Verein IG Kolumbansweg Schweiz. Unterstützt wurde das Treffen von der St. Galler Dompfarrei, dem Bistum St. Gallen und dem Katholischen Konfessionsteil.
In der Kathedrale fanden am Samstag ein «Gebet für Europa» und am Sonntag ein Festgottesdienst mit dem St. Galler Bischof Markus Büchel, Bischöfen aus europäischen Ländern und zahlreichen Gläubigen statt.
Anlässlich der Gebetsvigil vom Samstag wurden im Dom Reliquiare der heiligen Gallus und Kolumban aufgestellt.
Beim Festgottesdienst vom Sonntag schenkte der Bischof von Piacenza-Bobbio Adriano Cevolotto Markus Büchel als Dank für die Gastfreundschaft einen Bischofsstab und eine Bärenfigur.
Das Treffen, für das sich über 450 Gäste aus der Schweiz, Irland, Frankreich und Italien angemeldet hatten, dauert noch bis Dienstag. Zum Programm gehört die Unterzeichnung einer Kolumbans-Charta, wie der Katholische Konfessionsteil im Vorfeld mitteilte. Darin erklären sich die Unterzeichnenden bereit, das Gedenken an den Pilgerweg des heiligen Kolumban uns seiner Gefährten zu unterstützen und zu fördern.
Der Kolumbansweg durch die Schweiz ist Teil des europäischen Kulturwegs «Via Columbani». Er wird seit 2014 von Nordirland bis Norditalien entwickelt. (bal)
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