Bistum Sitten gratuliert dem künftigen Kardinal Emil Tscherrig

Zum dritten Mal wird mit Emil Tscherrig ein Walliser Kardinal. Das Bistum Sitten gratuliert dem 76-jährigen Vatikandiplomaten zu Erhebung in den Kardinalsstand. Tscherrig stammt aus dem deutschsprachigen Oberwallis.

Papst Franziskus hat am Sonntag angekündigt, den Schweizer Vatikandiplomaten Emil Tscherrig am 30. September zum Kardinal zu erheben. «Mit grosser Freude hat das Bistum Sitten diese Nachricht aufgenommen», teilte Generalvikar Richard Lehner am Montag mit. Für das Bistum Sitten, das Oberwallis und die Heimatpfarrei Ems bedeute die Ernennung zum Kardinal «eine grosse Ehre».

Vielleicht ein Empfang im Wallis

Lehner gratuliert Emil Tscherrig im Namen des Diözesanbischofs Jean-Marie Lovey, der zurzeit in den Ferien weilt. Nach Matthäus Schiner im 16. Jahrhundert und Heinrich Schwery im 20. Jahrhundert werde zum dritten Mal ein Walliser Priester der Kirche als Kardinal dienen, so die Mitteilung. Der Generalvikar kündigt an, das Bistum werde mit Tscherrig besprechen, ob und in welcher Form ein Empfang in der Heimat stattfinden werde.

Seit 1978 Vatikandiplomat

Tscherrig ist einer von 21 Geistlichen, die der Papst am 30. September in den Kardinalsrang erheben wird. Er arbeitet seit 1978 im diplomatischen Dienst des Vatikans. Von 2012 bis 2017 war er Botschafter des Papstes in Argentinien. Aus dieser Zeit kennt ihn auch Franziskus, der bis 2013 Erzbischof von Buenos Aires war. Zurzeit ist Tscherrig Nuntius für Italien und San Marino. (bal/kna)


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