Der italienische Kardinal Matteo Zuppi hat sich bei einer Predigt im Petersdom zu seiner Friedensmission im Ukrainekrieg geäussert. Dabei sprach er jedoch ausschliesslich über die theologische Grundidee dieses Auftrags, ohne konkrete Schritte anzudeuten.
Es sei Jesu Vorbild und sein Auftrag an die Kirche, alle zu begleiten, «die sich verletzt, aggressiv und verbittert fühlen, weil ihre Hoffnungen erschöpft sind.» In diesem Zusammenhang erinnerte er an «die Angst, die auf der Seele des ukrainischen Volkes lastet, das sich nach Frieden sehnt, und alle, die jemanden betrauern, der nicht mehr nach Hause zurückgekehrt ist, weil er von der brudermörderischen Maschine des Krieges verschlungen wurde.»
«Der Herr treibt uns an.»
Kardinal Matteo Zuppi
Weiter sagte Zuppi: «Der Herr treibt uns an, dass wir uns auf den Weg machen, um erloschene Herzen wieder zu wärmen und in ihnen neue Liebe und neue Hoffnung zu wecken.»
Der Erzbischof von Bologna und Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz ist von Papst Franziskus mit der Friedensmission betraut worden.
Zuppi äusserte sich in einer Predigt zum Abschluss der Vollversammlung der Italienischen Bischofskonferenz, die seit Montag im Vatikan tagte.
Am Samstag hatte der Presseprecher der Italienischen Bischofskonferenz angekündigt, dass Zuppi angesichts seines besonders heiklen Auftrags vorerst keine inhaltlichen Auskünfte zu einer möglichen Friedensmission geben werde. (cic)
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