Doris Engelhard: «Bei zwei Mass Bier ist bei mir Feierabend»

Am Klostermarkt in Gossau steht auch die deutsche Ordensfrau Doris Engelhard mit ihrem Klosterbräu-Stand. Die letzte bierbrauende Nonne der Welt erzählt, dass es im Kloster zu jeder Mahlzeit der dort lebenden 400 Schwestern Bier gebe und sie «hoffe, dass jede aufhöre, bevor sie zu viel hat».

«Wir brauen einmal die Woche zwei Sud, das sind 76 Hektoliter Bier. Insgesamt produzieren wir 3000 Hektoliter Bier im Jahr. Wir haben 400 Schwestern im Haus und 200 Angestellte.»

Das sagt Schwester Doris Engelhard über ihre Klosterbräu-Produktion. Auf die Frage, welches Bier sie am liebsten trinkt, meint sie:

«Es gibt kein schlechtes Bier, sondern nur eines, das einem schmeckt oder nicht. Ich habe helles Vollbier mit Stammwürze am liebsten, möglichst noch Hefe dabei, weil sie gesund ist. Ganz ein normales Bier, das mich animiert, dass ich nach einer halben Mass vielleicht noch eine nachtrinke. Bei zwei Mass Bier ist bei mir aber Feierabend.»

Die Ordensfrau Doris Engelhard (74) vom Kloster Mallersdorf in Niederbayern ist auch eine Bierbrauerin – die letzte ihrer Art. Roger Fuchs, Kommunikationsbeauftragter des katholischen Konfessionsteils St. Gallen hat auf dem Klostermarkt in Gossau, der am 29. April stattfand, ein kurzes Videointerview mit ihr geführt. (sas)


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