Nicht gerade die besten Freunde: Der Papst wird in Ungarn auch Orban treffen

Bereits im September 2021 war Papst Franziskus in Ungarn – zur Abschlussmesse des InternationalenEucharistischen Kongresses. Ende April wird er erneut nach Budapest reisen. Und mit Viktor Orban einen Regierungschef treffen, den der Papst in Sachen Flüchtlingspolitik kritisch sieht.

Papst Franziskus reist Ende April für drei Tage nach Ungarn. Das teilte der Vatikan am Montag mit. Vom 28. bis zum 30. April wird sich das Kirchenoberhaupt in der Hauptstadt Budapest aufhalten. Geplant sind Gespräche mit Ungarns Präsidentin Katalin Novak sowie mit Regierungschef Viktor Orban.

Treffen mit Geflüchteten

Neben Bischöfen wird Franziskus auch Geflüchtete, Kinder und Jugendliche treffen. Am letzten Besuchstag ist eine Messe auf dem Kossuth-Lajos-Platz unweit des ungarischen Parlaments angekündigt.

Vergangenen August hatte Franziskus die ungarische Präsidentin Katalin Novak im Vatikan empfangen. Die Politikerin hatte den Papst dabei offiziell nach Ungarn eingeladen, wie Novak anschliessend berichtete. Als möglichen Zeitraum hatte sie das Frühjahr 2023 genannt. Bereits im April letzten Jahres hatte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban den Papst in sein Land eingeladen.

Urban sorgt sich um das Christentum

Es ist nicht die erste Reise von Papst Franziskus nach Ungarn. Im September 2021 hatte das Kirchenoberhaupt Budapest für einen Tag besucht und dort die Abschlussmesse des InternationalenEucharistischen Kongresses gefeiert. Zudem war er mit ungarischen Bischöfen und Politikern zusammengetroffen, darunter auch mit Orban. Dieser hatte laut eigenen Angaben den Papst gebeten, «das christliche Ungarn nicht untergehen zu lassen». (cic)


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