Herzinfarkt an Heiligabend: Charlene von Monaco trauert um ihren Traupriester

Die Fürstenfamilie von Monaco trauert um den ehemaligen Erzbischof ihres Landes. Bernard Barsi ist am 28. Dezember im Alter von 80 Jahren verstorben. An der Beerdigung am Mittwoch nahmen Fürst Albert II. und seine Frau Charlene teil. Barsi hatte das Paar 2011 getraut. Auch Caroline von Monaco kam zum Requiem.

Bernard Barsi erlitt am vergangenen Heiligabend einen Herzinfarkt, kurz nachdem er einen Gottesdienst im Gefängnis von Nizza gefeiert hatte. Dies berichteten monegassische Medien am 28. Dezember 2022.

Er wurde ins Krankenhaus von Nizza eingeliefert, wo sich sein Zustand jedoch langsam verschlechtert habe. Am 28. Dezember gab der amtierende Erzbischof von Monaco, Dominique-Marie David, den Tod seines Vorgängers bekannt, berichtete das Portal «News.mc» gleichentags.

Fürstenfamilie bei Beerdigung

Die Beerdigung von Bernard Barsi fand heute Mittwoch statt. An der Feier in der Kathedrale von Monaco nahmen Fürst Albert II. und seine Frau Charlene teil, wie die Newsseite «Mailonline» am Mittwoch berichtete. Der Erzbischof hatte das Paar 2011 getraut. Ebenfalls anwesend war demnach Prinzessin Caroline, die Schwester von Fürst Albert II.

Erzbischof taufte Kinder von Charlene und Albert

Bernard Barsi war während 20 Jahren Erzbischof von Monaco. Im Mai 2015 taufte er die Zwillinge des Fürstenpaares, Erbprinz Jacques und Prinzessin Gabriella.

Charlene wuchs in ihrer Heimat in Südafrika protestantisch auf und konvertierte mit ihrer Hochzeit zum Katholizismus. Zuletzt wurde im Juli das Fürstenpaar von Papst Franziskus in Audienz empfangen.

Das Fürstenpaar wird am Donnerstag nicht am Requiem für Benedikt XVI. in Rom teilnehmen. Monaco werde durch den Botschafter am Heiligen Stuhl vertreten, teilte die Botschaft gegenüber kath.ch mit. (bal/kna)


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