Neues ökumenisches Projekt: Café Theo soll Dialog zwischen Kunst und Kirche fördern

Im Oberaargau wird ein neues ökumenisches Projekt lanciert, das den Dialog zwischen Kirche und Kunst fördern soll: das Café Theo im Hotel Kreuz in Herzogenbuchsee. Ende Januar 2023 steigt die erste Veranstaltung unter dem Generalmotto «Tod-Kunst-Liebe».

«Stimmengewirr ist zu hören, Kaffeeduft steigt auf, unterschiedliche Menschen jeden Alters diskutieren lebhaft über Gott und die Welt. Drei Fachpersonen – eine kunstbegeisterte Theologin, ein Bluesmusiker und ein Spoken-Word-Autor geben Impulse zum Thema «Tod-Kunst-Liebe».

So skizzieren die Veranstalterinnen und Veranstalter des Café Theo – Pfarrer Jonas Lutzweiler, Pfarrerin Sophie Matschat sowie Kaplan Josef Wiedemeier aus dem Pastoralraum Oberaargau – schon einmal enthusiastisch die Atmosphäre und das Programm des neuen ökumenischen Projekts, das den Dialog zwischen Kunst und Kirche fördern soll.

Jeweils an drei Samstagen

Unter dem Motto «Tod-Kunst-Liebe» stehen ab Samstagmorgen, 21. Januar, jeweils von 10 bis 12 Uhr, Vorträge und anschliessende Diskussionen im Plenum auf der Agenda. Und zwar auf dem Dachstock des Hotels Kreuz in Herzogenbuchsee.

Spoken-Word-Autor

Zunächst referiert die Theologin Hildegard König zum Thema «Der Tod gebiert Schönheit». Dann, am 28. Januar, am selben Ort und zur selben Zeit, beschäftigt sich Richard Köchli, Musiker und Buchautor, mit «Holy Blues – der Heilige Geist in der Musik». Bei der dritten Veranstaltung schliesslich, am 11. Februar, geht es um das Thema «Kunst unsterblich?» – Gedanken und Lesung aus «Die Perücke». Guy Krneta, Spoken-Word-Autor, wird vortragen.

Die Diskussion im Anschluss wird moderiert von SRF-Kulturredaktorin Judith Wipfler. Was daraus entsteht, hängt auch von den Anwesenden ab. (woz)


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