Die portugiesische Community trauert um Generalkonsul Paulo Maia e Silva. Er ist nach langer Krankheit im Alter von 52 Jahren gestorben. Einer, der ihn gut kannte, ist der Zürcher Generalvikar Luis Varandas.
Raphael Rauch
«Wir trauern um unseren Confrère»: Mit liebevollen Worten verabschieden sich Zürcher Diplomatinnen und Diplomaten in einer Todesanzeige von Paulo Maia e Silva. Der portugiesische Diplomat war seit 2018 Generalkonsul in Zürich. Wie der Todesanzeige zu entnehmen ist, starb der Generalkonsul am 27. Oktober «nach langer Krankheit».
«Der frühe Tod von Paulo Maia e Silva macht mich sehr betroffen. Ich habe ihn gut gekannt und schliesse ihn ins Gebet ein. Seiner Ehefrau, den Angehörigen, den Mitarbeitenden im Konsulat und allen, die um ihn trauern, entbiete ich mein herzliches Beileid», sagt Generalvikar Luis Varandas zu kath.ch. Luis Varandas hat portugiesische Wurzeln und ist in der portugiesischen Community bestens vernetzt.
Auch der portugiesische Aussenminister kondoliert zum Tod des Generalkonsuls. «Portugal hat einen engagierten und treuen Diplomaten im Dienste seiner Gemeinschaft verloren. Seiner Familie und seinen Freunden spreche ich mein tiefstes Beileid aus», schreibt Aussenminister Paulo Cafôfo auf Twitter.
Am heutigen Mittwoch, 2. November, liegt im portugiesischen Generalkonsulat in Zürich ein Kondolenzbuch aus. Die portugiesische Fahne weht zurzeit auf Halbmast.
Das Schweizer Ausserdepartement EDA teilte kath.ch mit: «Wir haben am 28. Oktober über die Protokollchefin dem portugiesischen Botschafter in der Schweiz sowie der Familie und den Freunden des Verstorbenen unser tiefstes Mitgefühl und unsere Anteilnahme ausgesprochen.»
Am Sonntag, 6. November, findet um 17.30 Uhr in der Kirche St. Felix und Regula in Zürich eine Gedenkmesse statt.
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