«Das religiöse Wissen verdunstet immer mehr. Ich glaube, dass die Religionen miteinander zu den schwindenden Hoffnungsressourcen der Menschen gehören. Die Welt braucht sie mehr denn je.
Die Kunst thematisiert gezielt das Metaphysische. Das ist bei Reden in Salzburg oder Bayreuth deutlich geworden. Die Künstler sind meist die Vorhut einer Entwicklung. Wir brauchen einen Vertrauensvorschuss für die Religionen. Nicht wegen der Religionen, sondern wegen der Menschheit, die derzeit in einer taumelnden Welt lebt.
Papst Franziskus reisst sich die Füße dafür aus, dass die Kirche zu den Hoffnungsressourcen der Menschen zählt.»
Der österreichische Pastoraltheologe Paul Zulehner äussert sich im «Kurier am Sonntag» zum Bedeutungsverlust der Kirchen. (rr)
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