«Wann wachen wir auf?
Wann steh’n wir auf?
Lass uns wieder mit unsren Herzen schau’n
Wann wachen wir auf?
Was hält uns noch an?
Lass uns aus all den Mauern Brücken bau’n
Wann wachen wir auf?
Wann legen wir gemeinsam los?
Wir sitzen doch im gleichen Boot
Doch wir treiben auseinander, finden keinen Anker
Schwimm’n leise mit dem Strom
Ist nicht jetzt die Zeit, nach vorn zu geh’n
Einen Sinn und einen Grund zu seh’n
Mehr denn je Liebe weiterzugeben?
Komm, wir schau’n uns wieder ins Gesicht
Uns blendet nur das falsche Licht
Augen auf, wir hab’n uns noch nicht verlor’n.»
Dies ist ein Auszug aus Helene Fischers Lied «Wachen wir auf». Bereits Ende März hatte sie bei einem Konzert in Grindelwald Putins Angriffskrieg auf die Ukraine scharf verurteilt: Sie verabscheue «zutiefst, was da gerade vor sich geht», vor allem «diesen einen Menschen». «Ich glaube, ihr wisst, von wem ich spreche. Dieser eine Mann, der zu viel Macht hat. Aber wenn die ganze Welt zusammenhält … Ich hoffe sehr, dass es bald ein Ende hat!»
Helene Fischer ist Russlanddeutsche und wurde in Sibirien geboren. 1988 zog ihre Familie nach Deutschland. (rr)
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https://www.kath.ch/newsd/eine-art-friedenslied-von-helene-fischer-wann-wachen-wir-auf/