Papst Franziskus wird am Donnerstag keinen Feierlichkeiten zu Fronleichnam vorstehen. Aufgrund der anhaltenden Knieprobleme des Papstes sagte der Vatikan sowohl die Messe als auch die Prozession mit dem Kirchenoberhaupt zum katholischen Hochfest ab.
Am vergangenen Freitag hatte der Vatikan bereits die für Anfang Juli geplante Afrikareise des Papstes aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen des Kirchenoberhauptes auf ein unbestimmtes Datum verschoben.
Stattdessen werde es an Fronleichnam selbst, kommenden Donnerstag, eine Messe mit anschliessender Prozession im Petersdom geben, teilte das Internetportal «Vatican News» am Montagnachmittag mit. Den Feierlichkeiten vorstehen werde demnach der Erzpriester des Petersdoms, Kardinal Mauro Gambetti.
Schon in den vergangenen zwei Jahren hatten die Feierlichkeiten zu Fronleichnam im Petersdom stattgefunden, coronabedingt mit wenigen Teilnehmern. Bis zu Beginn der Pandemie feierte der Papst das Fest mit der traditionellen Prozession und Messe in unterschiedlichen Stadtteilen Roms, immer am Sonntag nach dem offiziellen Termin, dem zweiten Donnerstag nach Pfingsten. Das im Mittelalter entstandene Fest erinnert und feiert die Gegenwart des auferstandenen Christus in den Gaben von Brot und Wein in der Eucharistiefeier.
In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu krankheitsbedingten Absagen von Papstterminen. Franziskus leidet seit Anfang des Jahres an starken Knieschmerzen, die ihn in seiner Bewegungsfreiheit deutlich einschränken. Seit Anfang Mai absolviert er seine öffentlichen Termine im Rollstuhl. In einem Interview gab Franziskus an, dass die Beschwerden Folge eines Bänderrisses seien, der nur langsam verheile. (cic)
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