Am Montag hat am World Economic Forum eine Diskussionsrunde mit Ordensfrauen stattgefunden. Was die Ordensfrauen ans WEF führt, sagt Patrizia Morgante, Sprecherin der Dachorganisation der Generaloberen UISG.
«Die Ordensfrauen sind auch anwaltschaftlich aktiv», sagt Patrizia Morgante. «Sie bringen sich über religiöse Nonprofit-Organisationen in den entscheidenden Institutionen ein, in Europa wie auch in den Vereinigten Staaten: etwa in der Europäischen Union und der Uno.»
Dort würden sie die Stimme jener einbringen, die keinen Zugang hätten zu den Orten, wo Entscheidungen getroffen würden. «Die Ordensfrauen versuchen die Entscheidungstragenden zu überzeugen, niemanden auszuschliessen», so Morgante.
Das Evangelium verpflichte die Ordensfrauen zu dieser anwaltschaftlichen Aktivität. Dieses verlange, dass alle Brüder und Schwestern sein sollen. Laut der Pressesprecherin der UISG pflegen die Ordensfrauen eine mutige Form von Leadership, die oft versteckt und leise sei.
Die Ordensfrauen seien weltweit an den schwierigsten Orten aktiv und setzten sich für die Ärmsten ein. Sie engagierten sich in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Menschenrechte, Gewaltfreiheit, akademische Bildung und in der Pastoral.
Was in Davos in dieser Runde der Generaloberen effektiv diskutiert wurde, war nicht in Erfahrung zu bringen. (rp)
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