Priorin Irene Gassmann hat mit ihren Mitschwestern im Kloster Fahr die Karfreitagsliturgie gefeiert – anhand von Texten von Silja Walter.
«Komm, meine Rose, ich liebe dich», heisst es in der Meditation der Benediktinerin und Schriftstellerin Silja Walter aus dem Kloster Fahr. Sie lebte von 1919 bis 2011.
Die Karfreitagsliturgie ist die Lieblingsliturgie von Priorin Irene Gassmann. «Trotz meiner Stacheln sieht Gott in mir die Rose», sagt die Klosterfrau.
In der Karfreitagsliturgie fühle sie sich nicht von Gott verlassen, sondern Jesus ganz nah. «Wenn ich mit meinen Sorgen vor ihm stehe, weiss er, wie es sich anfühlt, wenn ich leide.» Schmerz und Liebe gehören für die Klosterfrau zusammen. «Wenn ein lieber Mensch geht, dann schmerzt das, weil ich ihn liebe, sonst wäre er mir gleichgültig.»
Priorin Irene Gassmann hat mit ihren Mitschwestern im Kloster Fahr die Karfreitagsliturgie gefeiert. Die Benediktinerinnen haben ein eigenes Ritual gestaltet, dem eine Text-Meditation von Silja Walter zu Grunde liegt: «Stacheldraht im Bild». Ein hölzernes Kreuz ist in einem Holzwürfel verankert, der mit einem Stacheldraht umrankt ist. Alle Schwestern und auch die mitfeiernden Gäste steckten eine Rose in den Holzwürfel. (eme)
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