Papst stellt Ukraine und Russland unter Schutz Marias

Am Donnerstag herrscht drei Wochen Krieg in der Ukraine. Noch ist kein Friede in Sicht. Papst Franziskus will mit einem besonderen liturgischen Akt die Menschen in der Ukraine und auch Russlands unter den Schutz der Gottesmutter Maria stellen.

Dazu werde das Kirchenoberhaupt bei einer Bussfeier am 25. März im Petersdom die beiden Länder dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen. Dies teilte der Vatikan am Dienstag mit.

Vor Gefahren und Versuchungen zum Bösen bewahren

Der Sozialbeauftragte des Papstes, Kurienkardinal Konrad Krajewski, soll demnach am selben Tag in Fatima, einem der weltweit wichtigsten Marienwallfahrtsorte, ebenfalls diesen Ritus vollziehen.

Bei einer solchen Weihe wird Maria gebeten, die Menschen oder ganze Länder unter ihren mütterlichen Schutz zu nehmen, sie vor Gefahren und Versuchungen zum Bösen zu bewahren. In entsprechenden Gebeten geht es auch um persönliche Bekehrung und Wiedergutmachung von Sünden.

Das Unbefleckte Herz Mariens

Am 31. Oktober 1942 hatte Papst Pius XII. die ganze Menschheit dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht. Im Nachgang der Weihe von 1942 wurden etliche Länder dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht. 2013 wiederholte Franziskus die Weihe der ganzen Menschheit an das Herz Mariens. Dieses gilt als unbefleckt, weil Maria schon seit der Zeit im Schoss ihrer Mutter als von der Erbsünde unbelastet gilt. (cic)


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