Wie funktioniert «Zuhören»? Auch das war Thema beim synodalen Prozess im Bistum Basel. Remo Meister sagt im Podcast «Hingehört», das Bistum Basel brauche einen «Partizipationsbeauftragten».
«Die Kommunikation im Bistum Basel muss besser werden», findet Remo Meister. Er arbeitet an der Aargauer Fachstelle Jugend und junge Erwachsene. Als Beispiel nennt er die synodale Versammlung im Januar im Bistum Basel.
«Das Bistum wollte, dass wir gebündelt kommunizieren. Einige Teilnehmende haben das als Maulkorb aufgefasst, weil sie in der Kirche schon öfter die Erfahrung machen mussten: zu schweigen, statt offen sprechen zu können.»
Im Gespräch mit Christine Unterberger im Podcast «Hingehört» sagt Remo Meister, er wünsche sich einen Partizipationsbeauftragten oder eine Partizipationsbeauftragte im Bistum Basel. Um dafür zu sorgen, dass im Bistum mehr Mitsprachemöglichkeiten etabliert würden.
Als Vorbild nennt Remo Meister die kirchliche Jugendarbeit. «Hier leben wir Partizipation. Es reicht aber nicht, wenn wir nur in der Jubla diese Strukturen haben. Es muss dann schon auch oben weitergehen: dass Jugendliche mitreden können und junge Menschen Verantwortung übernehmen können.» (rr)
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