Kloster Mariastein lädt zum Friedensgebet an Aschermittwoch

Auch das Kloster Mariastein lädt zum Gebet für den Frieden in der Ukraine ein. Der Aschermittwoch soll zu einem Gebets- und Fasttag werden. Dies nach der Anregung von Papst Franziskus, sagt Peter Ludwig von der Mönchsgemeinschaft von Mariastein.

Das Friedensgebet findet als gemeinsames Rosenkranzgebet statt. Es ist für nach dem Gottesdienst geplant, der um 14.30 Uhr beginnt. Der Gottesdienst ist eine Eucharistiefeier mit Predigt und Asche-Austeilung zum Aschermittwoch.

Mit dem nun besonderen Friedensgebet reagiert das Kloster Mariastein auf die Aufforderung von Papst Franziskus, am Aschermittwoch für den Frieden in der Ukraine zu beten.

Die beiden Feiern sind gleichzeitig Teil der Wallfahrt, die das Kloster jeweils jeden ersten Mittwoch im Monat anbietet.

«Wir beten seit Tagen ständig für die Ukraine.»

Das Rosenkranz-Gebet ist nicht das erste, das dem Frieden in der Ukraine gewidmet ist. «Wir beten seit Tagen ständig für die Ukraine», sagt Pater Ludwig von der Mönchsgemeinschaft in Mariastein. Er erinnert daran, dass die Mönche fünf- bis sechsmal täglich beten.

Ukraine spontan Thema in Gottesdiensten und Gebeten

Teils finden die Gebete in der Mönchsgemeinschaft statt, teils öffentlich als Gottesdienste. Oft sei die Situation in der Ukraine spontan zum Thema geworden in den Gottesdiensten, sagt Pater Ludwig. So etwa am letzten Sonntag, aber auch am heutigen Dienstag.

Der Benediktiner stellt in Aussicht, dass weitere Friedensgebete in Mariastein folgen werden. Die Fastenzeit eigne sich mit ihren Anbetungsstunden gut dafür. Detaillierte Hinweise will das Kloster demnächst auf seiner Webseite bekannt machen. (rp)

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