Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell hat sich alarmiert über Angriffe auf Kinder durch das russische Militär geäussert. Sie forderte die Kriegsparteien auf, Zivilisten und nichtmilitärische Gebäude zu verschonen.
Sie erhalte Berichte, nach denen Schulen, Waisenhäuser und Kliniken unter Beschuss kämen, erklärte Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell am Montag in New York. Der Einsatz von Sprengwaffen in Wohngebieten und nicht detonierte Munition stellten «reale und akute Gefahren» für Kinder in der Ukraine dar.
«Die Lage der Kinder im Konflikt in der Ukraine wird von Minute zu Minute schlimmer», sagte Russell. Sie rief zu einer Unterbrechung der Kampfhandlungen auf, damit humanitäre Hilfe zu den Menschen gelangen könne und Familien die Möglichkeit hätten, Lebensmittel, Wasser und medizinische Versorgung zu beschaffen oder sich in Sicherheit zu bringen.
Kinder seien getötet und verwundet worden. Sie würden zudem «tief traumatisiert von der Gewalt um sie herum», sagte Russell. Die Unicef-Leiterin forderte die Kriegsparteien auf, Zivilisten und nichtmilitärische Gebäude zu verschonen sowie «sämtlichen gesetzlichen und moralischen Verpflichtungen zu gehorchen, Kinder aus der Schusslinie herauszuhalten». (kna)
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