Sonja Dinner: Manche Topmanager leben in einer Parallelwelt

«Darüber bin ich erschüttert – bei Vincenz und bei der Credit Suisse. Mir ist es egal, wo sich die Herren nachts herumtreiben. Aber sie dürfen es nicht zulasten der Arbeitgeber oder der Aktionäre tun. Es geht um die moralische Verantwortung und um die Unterscheidung zwischen professioneller Verpflichtung und persönlichem Vergnügen. Es wäre in diesem Zusammenhang deshalb wichtig, auch die Verwaltungsräte in die Pflicht zu nehmen.

Für mich ist das nicht nur eine juristische Frage, sondern auch eine moralische. Manche Topmanager leben tatsächlich in einer Parallelwelt.»

Das sagte Sonja Dinner beim Stammtisch der «Schweizer Illustrierten» in der Region Aargau-Solothurn in Olten. Sie ist Gründerin der DEAR Foundation-Solidarité Suisse. Die Stiftung unterstützt Menschen in der Schweiz, die durch Covid-19 in wirtschaftliche und soziale Not geraten sind. (jas)


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