Dokumentation von Fritz Kalteis
Die Dokumentation von Fritz Kalteis verfolgt die Entwicklung eines der heftigsten Konflikte der Weltgeschichte und erzählt berührende Lebensgeschichten von betroffenen Mönchen und Priestern.
Römisch-katholische Priester, die ein Verhältnis mit einer Frau eingehen, müssen damit rechnen, abgesetzt zu werden. Das sorgt – auch angesichts des gravierenden Priestermangels – immer wieder für Diskussionen: Für einige ermöglicht der Zölibat die totale Hinwendung zu Gott, für andere bringt er nichts als Heuchelei und Doppelmoral. Viel weniger bekannt ist, wann und unter welchen Bedingungen der Zölibat entstanden ist – es gibt ihn erst seit Beginn des 12. Jahrhunderts.
Die Dokumentation von Fritz Kalteis verfolgt die Entwicklung des Zölibatsgedankens vom Vorbild Jesu Christi über die Reformation bis hin zum Zweiten Vatikanischen Konzil: Der Film zeichnet einen der heftigsten Konflikte der Weltgeschichte nach. Ausserdem erzählen ein Priesteramtskandidat, ein Einsiedler, ein zölibatsbrüchiger Benediktinermönch und ein Münchner Priester mit Haushälterin ihre berührenden Lebensgeschichten.
Beitrag ansehen (Sternstunde Religion, 13.5.2012)
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