Medienmitteilung: Die Propstei Wislikofen, ein umgenutztes Kloster, bringt den Speisesaal und den grossen Veranstaltungsraum «Propsteisaal» auf den neusten Stand der Technik. Ab Mitte Januar strahlen die Räumlichkeiten in zeitgemäss schlichtem Design.
«Wir wollten ein aktuelles Design, eine wärmere Atmosphäre, eine angenehme Beleuchtung und mehr Wohnlichkeit», erklärt die Leitung Hotel Stefan Bischoff. Er freut sich über den gelungenen Umbau. Die Präsentationstechnik der Propstei ist auf dem neusten Stand. Dies ist eine entscheidende Komponente bei Buchungen von Weiterbildungen, Seminaren und Hochzeiten und schafft deutlichen Mehrwert.
Gekonnte Verbindung von Zeitgenössischem und Überdauertem
Die neuen Säle passen zum klösterlichen Betrieb. Eine verbesserte Akustik, geölten, natürlichen Parkett und individuell steuerbare Beleuchtung auf mehreren Ebenen. Dies sind nur einige der Umbauziele, die umgesetzt werden konnten. Die multifunktionale Wohnwand und die grossen Fenster mit Blick auf den ruhigen Propsteigarten umrahmen die neue Behaglichkeit. Für die Realisierung des Umbaus arbeitete die Propstei Wislikofen mit Tom Ruch, Atelier 10punkt3 AG, zusammen.
Mittelgrosser Betrieb als Chance
Stefan Bischoff schätzt die Grösse der Propstei. Sie ermöglicht, dass Veranstaltungen aus dem Seminar- und Weiterbildungsbereich und spirituelle Angebote und gut aneinander vorbeikommen. Gerade Gäste aus der Wirtschaft schätzen den abgeschiedenen Ort, die Einfachheit der Klosteranlage, die frische Luft und die Ruhe. Ein umfangreiches Wellnessangebot findet sich dann in der Nachbarschaft, in Bad Zurzach.
Gesunder finanzieller Hintergrund
Die Investition für den Umbau belief sich auf CHF 350’000.-.
Sie ist wichtig, um sich im wandelnden Seminar- und Weiterbildungsmarkt
weiterhin erfolgreich zu behaupten. Die Propstei investiert jährlich zehn
Prozent des Umsatzes in die Infrastruktur. Für den aktuellen Umbau braucht sie
einen Kredit von ihrer Trägerschaft, der Römisch-Katholischen Landeskirche des
Kantons Aargau.
Ergänzende Informationen
Link Umbau Video: Interview mit Stefan Bischoff zum Umbau
Propstei Wislikofen:
Das Haus findet 1137 zum ersten Mal Erwähnung als Benediktinerkloster. 1807 wird das Kloster Säkularisiert und aufgelöst. Die Anlage wird seit 1976 als Seminar- und Bildungshaus der Römisch-Katholischen Landeskirche des Kantons Aargau genutzt. Es verfügt über 45 Zimmer, neun Seminarräume, ein Restaurant, einen Gewölbekeller, einen grossen Innenhof mit Gartenrestaurant, eine Kapelle, fünfzig Parkplätze, einen Kräutergarten und eine Parkanlage.
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