Zürich, 25.10.15 (kath.ch) «In der Ansprache zum Jubiläum der Synode sagte der Papst, Kirche sein heisse ‘Synodos’. Das griechische Wort bedeutet ‘Miteinander auf dem Weg sein’. Von daher ist die Bischofssynode für mich auch ein tolles Erlebnis: Welche Grosskirche, welche weltweite Institution hat ein solches Gefäss, ringt miteinander, ist unterwegs, versucht, sich über Ethik und Sexualität Gedanken zu machen? Daher bin ich stolz, katholisch zu sein, nach dieser Synode.»
Christian Rutishauser, Provinzial der Schweizer Jesuiten, nimmt in der Sendung «Sternstunde Religion» von Schweizer Fernsehen SRF (25. Oktober) Stellung zum Abschlussdokument der Bischofssynode. Obschon er sich enttäuscht zeigt über eine fehlende Perspektive der katholischen Kirche im Umgang mit Homosexuellen, zieht er insgesamt eine positive Bilanz und freut sich insbesondere über die Rolle des Papstes, der die Gläubigen als Teil der Kirche und als mitdenkende Menschen ernst nimmt, statt ihnen vorzuschreiben, was sie tun sollen. (sys)
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