Rom, 12.9.15 (kath.ch) Papst Franziskus hat Genossenschaftsbanken als wichtigen Beitrag für ein humanes Wirtschaften gewürdigt. Diese Geldinstitute hätten die Finanzkrise mit ihren eigenen Mitteln überwunden und nicht auf Kosten anderer, sagte der Papst am Samstag, 12. September, vor den Mitarbeitern der Genossenschaftsbank von Rom. Damit hätten sie die katholische Soziallehre befolgt und das sogenannte Prinzip der Subsidiarität verwirklicht.
Zugleich appellierte Franziskus an die Bankmitarbeiter, nicht um jeden Preis nach Gewinn zu streben. Sie müssten vielmehr stets darauf achten, ob dessen Erwirtschaftung nicht auf Kosten der Person, Jugendlicher oder Familien gehe. Genossenschaftsbanken müssten Keimzelle für ein Netz von Firmen werden, die Menschen Arbeit gäben und Familien unterstützen und so zu einer Humanisierung der Wirtschaft beitrügen. (cic)
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