Luzern, 10.7.14 (Kipa) Beim Konsum auf nachhaltige Produktion und faire Arbeitsbedingungen achten – das können Luzerner Jugendliche von Blauring, Jungwacht und Pfadi diesen Sommer in ihren Lagern lernen. Die katholische Kirche Stadt Luzern hat dieses Jahr zusammen mit «Young Caritas» und dem katholischen Hilfswerk Fastenopfer ein entsprechendes Projekt lanciert. Sechs interessierte Gruppen aus der Stadt Luzern hätten sich für das Pilotprojekt gemeldet, teilte die katholische Kirche der Stadt Luzern mit.
Mittels einer Checkliste wurden die Lagerverantwortlichen auf das nachhaltige Sommerlager vorbereitet. So sollen etwa die Lebensmittel «möglichst auf der Basis von Bio-Produktion und fairem Handel» ausgewählt werden. Entsprechend seien in erster Linie die Küchenteams angesprochen, so die Mitteilung weiter. Es gehe aber auch um Fragen, in welcher Form die Anreise geschehe, welche Materialien zum Bauen, Basteln oder für Textilien verwendet würden oder wie es um Hygiene und Recycling stehe. Die Lagerleiter erhielten zudem Ideen, wie das Thema den Jugendlichen spielerisch näher gebracht werden könne.
Zur Deckung zusätzlicher Kosten haben die Gruppen einen Zustupf von zwei Franken pro Tag und Person bekommen. Nach den Sommerlagern würden die Erfahrungen mit den Lagerleitungen und Küchenteams ausgewertet. Daraus soll eine praxisnahe Arbeitshilfe für nachhaltige Sommerlager entstehen. (kipa/com/sy)
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