Zürich, 6.5.11 (Kipa) Die «Vereinigung diplomierter Seelsorgehelferinnen und Seelsorgehelfer» hat sich aufgelöst und dies mit einem Abschlussgottesdienst besiegelt. Das meldet das Generalvikariat für die Kantone Zürich und Glarus. Es handelt sich um die Vereinigung der Absolventen des «Seminars für Seelsorgehilfe», das Laien für den kirchlichen Dienst ausgebildet hatte.
Im Zuge des Aufbruchs nach dem Zweiten Vatikanum und der Synode 72 war 1975 das «Seminar für Seelsorgehilfe» gegründet worden. Das zweijährige berufsbegleitende Studium mit anschliessendem Praxisjahr habe es Frauen und Männern ermöglicht, ihr Engagement für die Kirche zum Beruf zu machen, so die Mitteilung.
Die Deutschschweizer Ordinarienkonferenz hob die Institution 1985 zugunsten des Theologiestudiums auf dem Dritten Bildungsweg auf. Die Absolventen schlossen sich in der «Vereinigung diplomierter Seelsorgehelferinnen und Seelsorgehelfer» zusammen, um nicht ins «Niemandsland» zu geraten, wie es im Pressetext heisst. Ausserdem organisierte die Vereinigung regelmässige Weiterbildungen zu biblischen, theologischen und pastoralen Themen.
Die Mitglieder seien nun grösstenteils pensioniert und sämtliche Anträge, das Ausbildungskonzept wieder aufzunehmen, seien erfolglos geblieben. Deshalb beschloss die Vereinigung im letzten Oktober, sich aufzulösen.
(kipa/com/pem/job)
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