Neuer Basler Bischof hat Personalentscheidungen getroffen

Solothurn, 20.1.11 (Kipa) Der neue Basler Bischof Felix Gmür ernennt Markus Thürig zum Generalvikar und Moderator Curiae der Diözese Basel. Der 52-jährige Theologe war seit 1. August 2010 Delegierter für das Bischofsvikariat Pastoral. Sein Nachfolger in diesem Vikariat wird der 60-jährige Weihbischof Denis Theurillat, teilte das Bistum am Donnerstag mit.

Theurillat hatte seit 1. Juli das Bistum Basel interimistisch als Stellvertreter des Apostolischen Administrators, Kardinal Kurt Koch, geleitet. Während vieler Jahre war er Schweizer Jugendbischof. Zum Priester geweiht wurde Theurillat am 16. Mai 1976, zum Bischof ernannt am 17. April 2000, konsekriert am 22. Juni 2000.

Der neue Generalvikar Thürig, 1958 in Luzern geboren, begann sein Theologiestudium an der Theologischen Fakultät Luzern und setzte es 1979 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom fort. 1983 empfing er die Diakonenweihe, 1984 die Priesterweihe und nach dem Lizenziat in Moraltheologie erlangte er 1992 das Doktorat in Psychologie. Von 1987 bis 2010 war er an verschiedenen Orten des Bistums Basels in der Pfarreiseelsorge tätig. Seit dem Rücktritt von Roland-Bernhard Trauffer Ende 2010 war das Amt des Generalvikars nicht besetzt.

Personelle Kontituität

In ihren Funktionen bestätigte Bischof Gmür die Bischofsvikare und die Bistumsregionalverantwortlichen für die drei Bistumsregionen. Ebenso bestätigte er den Offizial Peter Schmid sowie Weihbischof Martin Gächter als Bischofsvikar für die Orden und religiösen Gemeinschaften und als Verantwortlichen für die Anderssprachigenseelsorge

Die personelle Kontinuität in den regionalen Bischofsvikariaten soll gemäss Mitteilung dazu beitragen, die Ziele des Pastoralen Entwicklungsplanes (Pep) und die damit verbundene Einrichtung von Pastoralräumen «mit Elan» weiterzuverfolgen.

Es sei Bischof Gmür ein grosses Anliegen, die ihm zur Verfügung stehenden Priester in der Pfarreiseelsorge wirken lassen zu können. Er selber wolle einen guten Kontakt zu seinen Seelsorgerinnen und Seelsorgern pflegen, um so auch das Leben in den Pfarreien kennenzulernen. Die «tiefgreifenden Veränderungen in der Pastoral» wolle er zusammen mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern «wahrnehmen und gestalten», heisst es in der Mitteilung.

Gmür leitet Personalabteilung

Gmür verzichtete deshalb auch auf die Ernennung eines Bischofsvikars für das Bischofsvikariat Personal und übernimmt zusammen mit den bisherigen Verantwortlichen, Fabian Berz-Albert und Luisa Heislbetz, die Leitung der Personalabteilung. Dieser angegliedert ist der Bereich Bildung. Den bisherigen Bildungsverantwortlichen, Thomas Kyburz-Boutellier, bestätigte der neue Bischof in seiner Aufgabe.

Der Bischof freue sich auf die Zusammenarbeit mit diesen «bewährten» Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Wohl der Gläubigen in seiner Diözese. Der feierliche Weihegottesdienst vom vergangenen Sonntag und die zahlreichen guten Wünsche ermutigten den Bischof, «mit Freude und Gottvertrauen die ihm gestellte Aufgabe anzupacken», um gemeinsam mit allen Seelsorgerinnen und Seelsorgern, mit allen Getauften und Gefirmten die Frohe Botschaft Christi zu verkünden, heisst es zum Schluss in der Mitteilung.

(kipa/com/arch/bal)

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