Ostern in Krisenzeiten

Ostereier
Ostereier

Ostern in Krisenzeiten

Ostern ist das grosse Fest der Christinnen und Christen. Die Kirche feiert die Auferstehung von Jesus Christus, der am Karfreitag den Tod am Kreuz erlitten hat. Ostern macht deutlich: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Dieses starke Zeichen hat gerade in Zeiten wie diesen eine besondere Bedeutung.


Gebet und Besinnung

Gebete kennen keine verschlossenen Türen. Texte, die zur Besinnung einladen.

Die Karwoche und Ostern

Was feiern Christen an Ostern? Hier wird das Fest kurz und bündig erklärt.  

Ostern zuhause feiern

Anregungen und Hinweise für Osterrituale im kleinen Kreis.

Gottesdienste und Gebete online
Gläubige sind mit Selfie-Bildern in Kirche und Kommentaren (rechts) präsent.

Auf unserer Seite Kirchliche Multimedia-Angebote in der Corona-Krise finden Sie eine Zusammenstellung von Gottesdienst- und Gebetsübertragungen aus Kirchen, Klöstern oder einzelner Organisationen.

Die Sammlung ist nicht umfassend. Wenn Sie weitere Sendeformate kennen, sind wir Ihnen dankbar für einen Hinweis auf medienzentrum@kath.ch

Wurzeln und Flügel – was Kinder jetzt brauchen

Federleichte Engelsflügel

Die Corona-Krise geht auch an Kindern nicht spurlos vorüber.
Wie können Eltern ihre Kinder in diesen Tagen stärken und neue Formen
des Miteinander in der Familie finden? Tipps dazu gibt Christian Cebulj*
in seinem Gastbeitrag.

Die Situation einer Pandemie ist für uns alle neu und führt sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen zu Ängsten und Unsicherheiten. Wir müssen nun gemeinsam und in aller Offenheit lernen, wie wir damit umgehen. Das bedeutet viel Vertrauen, aber ebenso viel Vernunft und die nötige Aufklärung.

Corona ist kein magisches böses Wesen.

Dann ist Corona kein magisches böses
Wesen, das wie ein Alien durch die Luft fliegt, sondern ein besiegbares Virus,
auch wenn es gefährlich ist. Ich halte drei Dinge für wichtig, die Eltern in
diesen Tagen beachten können, um ihren Kindern Ängste zu nehmen.

Das Wichtigste ist jetzt, nicht in
Panik zu verfallen, sondern ruhig zu bleiben und den Kindern Sicherheit zu
vermitteln. Kinder müssen Vertrauen lernen und brauchen dazu einen Halt, den
sie bei Mutter, Vater oder der nächsten vertrauten Bezugsperson suchen.

Leider müssen wir gerade jetzt zu den
Grosseltern, die mit ihrer Lebens- und Glaubenserfahrung Orientierung geben
könnten, Distanz halten, weil ihre Gesundheit besonders zerbrechlich und daher
durch das Virus besonders gefährdet ist. Keine leichte Situation für beide
Seiten, aber es gibt ja noch das gute alte Telefon.

Eltern sollten Vorbild sein.

Zweitens sollten Eltern selbst als
Vorbild auftreten, Regeln einhalten und zum Beispiel keine Hamsterkäufe machen.
Damit würden sie signalisieren, dass die Lebensmittel knapp und vielleicht schon
morgen die Regale im Coop leer sind.

Wir sollten den Kindern vermitteln,
dass die Lieferketten genügend Reserven haben, dass WC-Papier nicht überall die
«Hauptrolle» spielen muss und dass man sich vor Corona schützen kann.
Aber nicht, indem wir Schutzanzüge kaufen, sondern ganz vernünftig Abstands-
und Hygieneregeln einhalten.

Nähe in der Familie herstellen.

Drittens sollten Eltern, solange
niemand krank ist, Nähe in der Familie herstellen. In diesen Wochen arbeiten
viele berufstätige Eltern im Home-Office, da ergibt sich öfter als sonst die
Gelegenheit, miteinander verbindende Erfahrungen zu machen. Kleinere Kinder
wollen die Welt sehen, hören, schmecken und spüren. Dafür braucht es gemeinsame
Erlebnisse, denn so erfahren Kinder Verlässlichkeit und Vertrauen.

Wir sollten jetzt nicht den ganzen Tag
am eigenen PC oder Smartphone verbringen, sondern Pausen einrichten. In unserer
«kleinen Welt» zuhause gilt es, neue Formen des Miteinanders zu schaffen,
solange die ‹grosse Welt› draussen nicht zugänglich ist. Gespräche beim Essen,
beim Velo fahren oder bei einem Spaziergang in der Sonne stärken das
Miteinander und schaffen Nähe.

Rituale stärken den Zusammenhalt.

Rituale stärken die
Familiengemeinschaft, indem sie Verbundenheit stiften und in Zeichen sichtbar
machen. Das wird bei Tischritualen besonders deutlich, mit denen Familien ihre gemeinsamen
Mahlzeiten gestalten. An keinem anderen Ort wird ein
Mensch so stark sozialisiert wie am Tisch.

In Corona-Zeiten können
Tischrituale als Chance genutzt werden, um die Familie zu stärken, Gemeinsamkeit
herzustellen und Gott in den Alltag zu holen. Normalerweise finden viele Familien
in unserer mobilen und schnelllebigen Fast-Food-Zeit höchstens einmal am Tag
eine Zeit, in der Kinder und Eltern zusammen am Tisch sitzen.

Nachbarn ins Tischgebet einbeziehen.

In Corona-Zeiten sehen wir
uns öfter. Jetzt kann das zwangsläufige Miteinander zuhause neue Formen von Tischritualen
zu Tage fördern, an die vorher niemand dachte: Vielleicht beziehen wir Verwandte
und Nachbarn oder Betroffene aus den Fernseh-Nachrichten in unser Tischgebet
ein und schaffen damit neue Formen der Solidarität und des Miteinanders. Durch
Rituale in Familien kann der gemeinsame Glauben und das Vertrauen eine neue
Qualität erhalten.

Eine wahre Fundgrube sind alte Fotos: In unserer Familie machen wir
seit dem Aufkommen der digitalen Fotografie fast keine Papierfotos mehr.
Vielleicht nehmen wir in Corona-Zeiten wieder einmal die alten
Fotokisten zu Hand und erinnern uns an gemeinsam Erlebtes.

Die lichtvollen Momente sind festgehalten.

Ich bin sicher, dass auf dem Grossteil
der Familienfotos die lichtvollen Momente festgehalten sind und weniger die
Schattenseiten. Wie schön, wenn wir in einem Gebet Gott für das Geschenk der
Familie danken oder eine Kerze anzünden, um die in unsere Mitte zu holen, die
uns besonders fehlen.

Interessanterweise habe ich in den
letzten Tagen meistens Erwachsene panischer erlebt als Kinder. Sie legen oft
eine erstaunliche Ausgeglichenheit an den Tag. Das verwundert zunächst nicht, denn
dass der Unterricht erst einmal über Wochen ausfällt, war für Kinder und
Jugendliche, Corona hin oder her, erst einmal eine gute Nachricht und eine Art ungeplante
Ferienphase.

Ich verstehe, dass es die Kinder nervt.

Irgendwie verstehe ich die Kinder auch,
wenn es nervt, dass ständig und überall von Corona die Rede ist. Schön, wenn
wir Erwachsene von der Gelassenheit unserer Kinder lernen können und unsere
Nervosität für eine gewisse Zeit ruhen lassen.

Von Goethe stammt die berühmte
pädagogische Einsicht, Kinder sollten von ihren Eltern vor allem zwei Dinge
bekommen: Wurzeln und Flügel. Gerade in Bezug auf die religiöse Erziehung gilt
auch die Fortsetzung dieses Zitats: Wenn sie klein sind, brauchen sie Wurzeln,
wenn sie gross sind, brauchen sie Flügel. Vielleicht sind gerade Corona-Zeiten
dazu geeignet, beides zu stärken und Gott für das Geschenk der Familie zu
danken.

*Christian Cebulj ist Familienvater und Religionspädagoge. Er
lehrt an der Theologischen Hochschule Chur Religionspädagogik und
Katechetik.

Heisser Draht nach oben? Vom Beten in besonderer Zeit

Die Bibel

Was bringt Beten und was nicht, wenn das Corona-Virus umgeht? Darauf gibt die Neutestamentlerin Hildegard Scherer* eine Antwort in ihrem Gastbeitrag.

Die meisten reden nicht gross davon. Sie tun es einfach, wenn es ihnen danach ist. Oder auch länger mal nicht. In diesen Tagen bangt vielleicht der eine oder die andere sehr um nahe Menschen: den jungen Kollegen, der aufgeboten worden ist – die Verwandten, die im Gesundheitswesen arbeiten – die liebe, alte Bekannte im Pflegeheim. Und fragt sich vielleicht, ob Beten jetzt eine Möglichkeit wäre.

“Mensch bleibt in der Verantwortung.”

Ich denke, Beten ist keine Möglichkeit, wenn ich erwarte,
dass Gott dann, zack, einen grossen Schalter umlegt und alles wieder in Ordnung
bringt. Nichts berechtigt zur Hoffnung, dass der Gang des Irdischen durch noch
so viel Gebet ausser Kraft gesetzt wird.

Seife und Abstand lassen sich nicht durch Gebet ersetzen. Es
bleibt unsere menschliche Verantwortung, alles Menschenmögliche zu tun. Das ist
der Preis der Freiheit. Wer hustend draussen unterwegs ist, den wird Gott nicht
plötzlich ausbremsen. Das Virus wird nach den Gesetzmässigkeiten der Natur
ansteckend bleiben, leider, und die menschlichen Möglichkeiten sind begrenzt.

“Seife und Abstand lassen sich nicht durch Gebet ersetzen.”

Sollte am Ende alles zumindest für uns gut herauskommen und wir das als ein kleines oder grösseres Wunder betrachten, dann ist das ein ungeschuldetes Geschenk. Es steht uns nicht zu nachzuvollziehen, auf wessen und wie viel Gebet das zurückzuführen ist. Genauso wenig dürfen wir dann die vergessen, bei denen es eben nicht gut herausgekommen ist, wie gläubig sie auch immer sind.

Beten ist auch keine Möglichkeit, wenn sich dabei eine
himmlische Rechentabelle auftut: Wenn wir jetzt mehr beten, lässt sich Gott
umstimmen, und dann wird es bald wieder gut. Oder: Weil wir zu wenig gebetet
haben, hat Gott diese Prüfung geschickt, damit wir mehr an ihn denken. Braucht
Gott etwa unsere Aufmerksamkeit? Führt er etwa Buch, ab wie viel “Gebetsaufkommen”
er Viren loslässt?

“Braucht Gott etwa unsere Aufmerksamkeit?”

Die Bergpredigt warnt vor einem Gebet der vielen Worte, denn der Vater wisse, was wir brauchen, bevor wir ihn bitten (Matthäusevangelium 6,7-8). Auch wenn er nicht einfach die exponentiellen Wachstumskurven dieser Welt aushebelt. Auch wenn unser aller Leben auf ein Ende, und, gläubig gehofft, auf eine Erfüllung zuläuft.

Wenn sich Leid so einfach mit zu wenig Gebet oder schiefem Lebenswandel erklären würde, dann wäre nach christlicher Sicht nicht Jesus am Kreuz gestorben, kein Märtyrer hätte je gelitten und keine Heilige eine Krise ausgestanden.

Aber vielleicht kann Beten eine Möglichkeit sein, wenn ich
dabei nicht nur Vertrauen, sondern auch meine grosse Sorge in Gedanken fassen
und an Gott richten kann. Wenn ich auch unbequeme Fragen stellen, mich bei ihm
beklagen kann: Die Psalmen der Bibel sind voll davon. Das sind keine
Kinder-Gute-Nacht-Gebete.

“Psalmen der Bibel sind voll unbequemer Fragen.”

Im Psalm 138 fällt der Satz: “Du hast mir in der Seele
Kraft geweckt.” Vielleicht entsteht diese Kraft, wenn ich mir im Gebet
tragende Worte in Erinnerung rufe. Vielleicht entsteht die Kraft nicht nur bei
mir, sondern auch bei denen, an die ich so sehr denke. Kraft für den nächsten
Schritt. Garantieren lässt sich das nicht, doch die Hoffnung besteht.

* Hildegard Scherer ist Professorin für Neutestamentliche Wissenschaften an der Theologischen Hochschule Chur.

5 Alternativen zu Messen im Live-Stream

Mit den Vorlagen von "Netzwerk Gottesdienst" über Skype oder Zoom gemeinsam beten – das geht.

Keine Lust auf gestreamte Messen? Es gibt Alternativen, findet die Religionspädagogin Ines Schaberger*. Fünf Beispiele, die Konfessions- und Landesgrenzen sprengen.

1. Gottesdienst per Whatsapp feiern

“SpiriChat”, ein Angebot der Jugendseelsorge Zürich, gibt es seit mehreren Jahren (kath.ch berichtete). Manche Jugendliche fanden es seltsam, dass sie über Whatsapp miteinander kommunizieren mussten, wo man sich doch einfach so treffen könne – nun scheint sich dieses Konzept zu bewähren.

“Leben im Moment” heisst der WhatsApp-Gottesdienst, den es am Freitag, 3. April gibt – übrigens zum ersten Mal für den gesamten Kanton Zürich. Aber wer schaut schon, ob wirklich nur Zürcher dabei sind? Ich werde mich heimlich dazu schummeln.

Per Smartphone kann man von überall aus an einem meditativen Gottesdienst teilnehmen und sich im Gruppenchat aktiv beteiligen. Das wollen nicht nur junge Menschen ausprobieren, weshalb einige Pfarreien nun extra WhatsApp-Gottesdienste für 30+ anbieten, zum Beispiel die Seelsorgeeinheit Gossau.

Mehr als 4000 Menschen sind jeden Abend beim Live-Gebet der Brüder aus Taizé dabei.

2. Mit den Brüdern aus Taizé singen

“Wer singt, betet doppelt”, soll schon Augustinus gesagt haben. Oder war es doch erst Martin Luther? Ach, egal: Jeden Abend um 20:30 Uhr beten die Brüder in Taizé das Abendgebet in kleinen Gemeinschaften (ja, auch sie praktizieren “Social Distancing” und haben sich daher in kleine Gruppen aufgeteilt). Sie singen ihre Lieder in verschiedenen Sprachen, lesen das Evangelium und verweilen einige Minuten in Stille.

Dazu stellen sie ein Smartphone in ihre Mitte. Fertig sind die Zutaten für das tägliche Facebook-Live aus Taizé. Kein grossartiger technischer Wurf, aber einfach und unkompliziert. Man hat das Gefühl, hinter den Brüdern zu sitzen. Ein Plus: Auf der Website veröffentlichen sie die Bibelstellen und Lieder zum Mitlesen und Mitsingen. Mein Tipp: Ein paar Teelichter rund um den Laptop aufstellen und auf den Boden setzen – und das Taizé-Feeling ist perfekt.

3. In der Hausgemeinschaft beten und feiern

“Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen” (Mt 18,20). Die Zusage Jesu macht Mut, es selbst einmal mit einem kleinen Gottesdienst zu Hause zu probieren. “Hausgebete” als PDF-Downloads gibt es zum Beispiel von Seelsorgerin Flurina Cavegn-Tomaschett. Das Liturgische Institut hat Tipps für Gottesdienste mit Kindern gesammelt. Und auch von der Katholischen Kirche im Lebensraum St. Gallen gibt es Vorschläge, wie man die Kar- und Ostertage mit Familien feiern kann.

Doch was tun, wenn man keine Kinder in der Nähe hat? Inspirierende Gottesdienst-Vorschläge für Erwachsene gibt es vom “Netzwerk Gottesdienst” – mit Youtube-Links zu den Liedern, die man singen könnte.

“Zum Gottesdienst verabreden.”

Wer alleine wohnt, kann diese Gottesdienst-Vorschläge mit anderen über Skype oder Zoom-Konferenz ausprobieren. Da hilft es, vorher den Ablauf und die Aufgaben zu besprechen (Wer liest die Lesung? Wer moderiert das Gespräch anstelle der Predigt? Wer macht die Musik?). Aber Achtung: Wenn einer singt, müssen sich die anderen stumm schalten. Zumindest haben es meine Freundinnen und ich es nicht geschafft, gleichzeitig zu singen. Bei Gebeten wie dem “Vater Unser” ist das zeitversetzte Gemurmel jedoch ganz schön.

Die schicke Seite “Kirche zuhause” hilft bei der Suche nach einem Online-Gottesdienst.

4. Über “Kirche zuhause” verschiedene Spiritualitäts-Stile ausprobieren

Erkundungen sind jetzt digital möglich. Auf der Seite kirchezuhause.com kann man Live-Stream-Gottesdienste nach Kanton, Konfession, Sprache und Altersgruppe filtern. Für alle, die schon immer mal wissen wollten, wie ein Gottesdienst bei Hillsong, im ICF oder bei der Heilsarmee abläuft – mit einem gewissen Sicherheitsabstand und ohne sich wirklich dorthin begeben zu müssen.

5. Podcasts hören

Bei reflab.ch, einem Projekt der reformierten Landeskirche Zürich, gibt’s eine ganze Reihe von Podcasts zu allen möglichen Themen: über die lebenspraktische Relevanz von Netflix-Serien oder Atemübungen bis hin zu tagesaktuellen Analysen. Manche Podcasts wie “Ausgeglaubt” oder “Mir 2 zäme” sind inspirierend, manche nur verwirrend. Beim Videopodcast “Schall und Rauch” wissen wohl auch die beiden Protagonisten selbst nicht immer genau, worüber sie sprechen.

Ausserdem empfehlenswert: Der Gastroseelsorger Bernhard Jungen.

Mein Fazit: Manche der eben vorgestellten Ideen werden wohl auch das Coronavirus überdauern. Einfach gehaltene Anleitungen als Download, wie man zu Hause gemeinsam Gottesdienst feiern kann, hätte ich auch in Zukunft gerne. Ausserdem wäre es schön, wenn Kirche Instagram für sich entdecken würde – hier habe ich im Unterschied zu Facebook und Whatsapp nichts gefunden.

“Manches wird sich nicht bewähren.”

Manches, was Kirche gerade digital produziert, wird sich wohl nicht bewähren. Vermeintlich ermutigende Videos von Seelsorgenden zum Beispiel. Mit Sieben-Tage-Regenwetter-Gesicht beginnen sie ihre Videobotschaften meist mit “Wir befinden uns in einer aussergewöhnlichen/beängstigenden/beunruhigenden Zeit” – sehr viel ermutigender oder spannender wird es auch in den darauffolgenden Minuten nicht mehr.

Die brennende Frage bleibt: Wie gelingt es, die Gläubigen stärker in den Gottesdienst einzubeziehen? Mir gefallen die Versuche, die dazu ermutigen, die eigenen Gedanken und Erfahrungen einzubringen. Sie sorgen dafür, dass ich aktiv vor dem Bildschirm mitsinge, mitbete und überlege. So feiere ich mit – und bleibe nicht nur Zuschauerin.

* Ines Schaberger (Jahrgang 1993) arbeitet als Religionspädagogin im Bistum St. Gallen.

Tägliche Impulse von Bischof Felix Gmür in der Karwoche

Von Palmsonntag bis Ostermontag schreibt Bischof Felix, Bischof von Basel und Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, für jeden Tag eine digitale Karte mit einem geistlichen Impuls.

Die Karten können weiterverteilt oder in ausgedruckter Form an Menschen überbracht werden, die über keinen Online-Zugang verfügen.

Bischof Felix Gmür | © zVg Wey

Download der Karten

Palmsonntag (jpg) (pdf)
Karmontag (jpg) (pdf)
Kardienstag (jpg) (pdf)
Karmittwoch (jpg) (pdf)
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Frühere Beiträge auf kath.ch

Gottesdienste, Filme und viel mehr

Gottesdienste lassen sich in diesem Jahr nur über Fernsehen, Radio oder Internet mitfeiern. Die Redaktion des Medientipps hat für Sie die Gottesdienstübertragungen zusammengestellt. Dazu bietet sie eine breite Auswahl an TV- und Filmtipps sowie eine Reihe von Konzert- und Theatertipps, die gestreamt werden können. – Wir wünschen Ihnen eine besinnliche wie auch unterhaltsame Osterzeit! (Bild aus dem Film “Ziemlich beste Freude”. | © SRF/Thierry Valletoux)