Regisseurin und Autorin Katja Früh am Regiepult im Casinotheater Winterthur.  | © Keystone/Niklaus Stauss
Schweiz
Regisseurin und Autorin Katja Früh am Regiepult im Casinotheater Winterthur. | © Keystone/Niklaus Stauss

Zitat: «Dieser Organisation wollen wir nicht angehören»

Zürich, 2.2.2019 (kath.ch) «Warum kümmert sich die Kirche, statt sich in die Politik einzumischen, nicht um ihr ethisches Kerngeschäft: Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Dankbarkeit und Demut? Uns gegenüber tut sie das jedenfalls nicht. Einer Organisation, die Andersdenkende ausschliesst und verunglimpft, wollen wir nicht angehören. Wer will das schon? Da kann man Frau Rickli gut verstehen. Zum Glück hat sich für die Andersdenkenden eine geradezu ideale Lösung ergeben: Sie zahlen jetzt in einen Solidaritätsfonds des Bistums Chur ein, mit dem Geld werden gemeinnützige Projekte unterstützt. Und der reizende Bischof Huonder hat vollstes Verständnis für sie. Das tut gut, das tut der Seele gut und dem Gewissen. Und man kommt nicht in die Hölle.»

Die Drehbuchautorin Katja Früh stellt sich in ihrer Kolumne im «Magazin» des «Tages-Anzeiger» (2. Februar) auf die Seite von Natalie Rickli, Claudio Zanetti und Roberto Martullo und zeigt volles Verständnis für deren Entscheid, keine Kirchensteuern mehr einzuzahlen, sondern ihr Kirchengeld direkt in einen Fonds des Bistums von Chur einzuspeisen. (rp)(aktualisiert am 7.2.)

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