Felix Gmür, Bischof von Basel (links) und Domherr Alfredo Sacchi | © zVg/Katholische Kirche Zug
Schweiz
Felix Gmür, Bischof von Basel (links) und Domherr Alfredo Sacchi | © zVg/Katholische Kirche Zug

«Wir sind auch ein Cateringteam» – Bischof von Basel tritt in Zug als Kellner auf

Zug, 29.3.18 (kath.ch) Die Katholische Kirche Zug präsentiert sich mit einem ganz neuen Internetauftritt: Ansprechend, einladend, übersichtlich, informativ. So der erste Eindruck von www.katholische-kirche-zug.ch. Um die Zugerinnen und Zuger das Ganze mit Freude entdecken zu lassen, gibt’s ein Nachtessen zu gewinnen – serviert von Bischof Felix Gmür. Eine Glosse von Martin Spilker.

Noch ist die Fastenzeit nicht zu Ende, da ruft die Katholische Kirche Zug die Gläubigen dazu auf, im Internet nach einem Besteck zu suchen. Irgendwo unter einer Rubrik der neuen Internetseite der Zuger Katholikinnen und Katholiken sind Messer und Gabel versteckt. Wer das Besteck findet, kann an einer ganz speziellen Verlosung teilnehmen: Den Gewinnern winkt ein vom Zuger Domherrn und Priester Alfredo Sacchi gekochtes und vom Basler Bischof Felix Gmür serviertes Nachtessen.

Was hat das mit Koch und Kellner aus der Bistumsleitung zu tun?

Mit der Aktion will die Katholische Kirche Zug verdeutlichen, was sie auf der Internetseite vielfältig zeigt: Die Kirche geht auf die Menschen zu, so in der Seelsorge, im Sozialbereich, bei Bildungsangeboten, ja, im Kanton Zug sogar auf die Wirtschaft. Aber was hat das mit Koch und Kellner aus der Bistumsleitung zu tun? «Ich gehe gerne unter die Menschen, denn so spüre ich, was sie bewegt», wird Bischof Felix Gmür in der Medienmitteilung zitiert.

Welche Erfahrungen die beiden Kirchenleute im Gastrobereich mitbringen, wird nicht weiter ausgeführt. Die klare Rollenteilung lässt aber doch auf mehr – beziehungsweise weniger – aktive Stunden am Herd schliessen: Domherr kocht, Bischof serviert, und das sogar bei den Gewinnern zu Hause.

Das Datum des Bischof-Domherren-Caterings steht.

Das Datum des Bischof-Domherren-Caterings steht (18. Mai). Das Menü wird hingegen noch nicht verraten. Sicher ist, dass die beiden Kirchenleute sich nicht auf einen Grossanlass im Sinn der biblischen Speisung der 5000 einlassen. Maximal vier Personen sind es, denen der Bischof und der Zuger Standesvertreter im Domkapitel aufwarten werden.

Die Suche nach dem Besteck auf der neuen Internetseite lohnt sich aber auf alle Fälle. Denn so lässt sich gleich die ganze Tafel, welche die Katholische Kirche Zug hier zu bieten hat, kennenlernen.

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