Ökumenischer Stand an der «FamExpo» in Winterthur  | © 2016 zVg
Schweiz
Ökumenischer Stand an der «FamExpo» in Winterthur | © 2016 zVg

Winterthur: Ökumenisch an der «FamExpo» 2016

Winterthur, 30.5.16 (kath.ch) An der «FamExpo» 2016 in Winterthur war auch die Zürcher Kirche dabei – und das ökumenisch. Mit einem Stand warben die katholische und die evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Zürich für eine christliche Erziehung.

Francesca Trento

Die grösste Schweizer Baby- Kinder- und Familienmesse «FamExpo»«» zog am letzten Wochenende (27. bis 29. Mai) Paare und junge Familien in die Eulachhalle Winterthur. Rund 120 Stände von familienrelevanten Branchen stellten ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Die katholische und die evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Zürich zog sowohl Eltern, die schon in einem christlichen Umfeld verankert sind, wie auch kirchenfremde Besucher an.

«Die Kirchturmkugelbahn war der Renner», sagte Kerstin Lenz, von der Kommunikationsstelle der katholischen Kirche im Kanton Zürich, gegenüber kath.ch. «Eine solche Attraktion zieht Kinder an – und somit auch die Eltern. Denn die Kleinen bestimmen an dieser Messe oft, wo Eltern stehenbleiben». Das sei eine Möglichkeit auch mit kirchenfernen Eltern ins Gespräch zu kommen und ihnen kirchliche Angebote vorzustellen, die die Kirchen für Familien und Kinder anbieten.

Besucher spiegeln die Gesellschaft

Die Besucher und Besucherinnen seien von «schon in Kirchgemeinden eingebunden» bis zu «völlig kirchenfremd» vertreten gewesen, so Lenz. «Die Bandbreite der Messebesucher spiegelt ziemlich genau die Gesellschaft». Deshalb sei es wichtig, dass die Kirche an dieser Messe vertreten wird: Um auch solchen Eltern, die sonst nichts mit der Kirche zu tun haben, das breite Spektrum für Familienangebote im kirchlichen Umfeld vorzustellen. Denn oft wüssten diese Eltern nicht, dass Kirche auch mehr bietet als «langweilige» Gottesdienste, meinte Lenz weiter. «In den Gesprächen fällt uns auf, dass entweder die Vorstellung der Kirche von heute veraltet ist oder dass die Eltern die Kirche sogar vergessen.»

An der «FamExpo» hören kirchenferne Eltern oft zum ersten Mal von Aktivitäten wie «Eltern-Kind-Singen», Chrabbel-Gottesdiensten (»Fiire mit de Chliine») oder Elterntreffs, die die Kirche des Kantons Zürich anbietet. «Vielleicht können wir nach diesem Wochenende bald neue Gesichter in den Kirchgemeinden begrüssen», hofft Lenz. (ft)

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