Gebet auf dem Petersplatz am Abend vor der Beginn der Bischofssynode. | © 2015 Andrea Krogmann
Vatikan
Gebet auf dem Petersplatz am Abend vor der Beginn der Bischofssynode. | © 2015 Andrea Krogmann

Über 1,25 Milliarden Katholiken weltweit

Rom, 20.10.15 (kath.ch) Weltweit gab es am 31. Dezember 2013 über 1’253’926’000 Katholiken: Diese Zahl, die 17,68 Prozent der gesamten Weltbevölkerung entspricht, nennt die vatikanische Nachrichtenagentur «Fides» in ihrer jährlich herausgegeben Statistik. Die Weltbevölkerung nahm im gleichen Zeitraum um 70 Millionen Menschen zu und lag bei 7,093 Milliarden Menschen.

Im Berichtszeitraum 2013 stieg die Katholikenzahl weltweit um über 25 Millionen. Aber nicht überall gleich: Allen voran verzeichnete Amerika (Nord und Süd) ein Plus von 15 Millionen Katholikinnen und Katholiken. In Afrika stieg die Anzahl um 7,5 Millionen. In Asien und Europa fiel das Wachstum 2013 verhalten aus und in Ozeanien war ein leichter Rückgang zu verzeichnen.

1 Priester auf 13’000 Gläubige

Weniger stark als die Katholikenzahl stieg die Anzahl der Priester um über 1000 auf nunmehr 415’348, womit nun ein Priester auf jeweils 13’752 Gläubige – 180 mehr als ein Jahr zuvor – kommt. In Amerika, Europa und Ozeanien kommen demnach immer mehr Katholiken auf einen Priester, während dieser Trend in Afrika und Asien umgekehrt ist. Auch die Zahl der Priesterseminaristen sank weiter auf allen Kontinenten – mit Ausnahme Afrikas.

Die Zahl der Ordensmänner wird für das Jahresende 2013 auf 55’253 beziffert. Es sind dies 61 weniger als im Jahr zuvor. In Amerika, Europa und Ozeanien gab es grosse Einbrüche bei der Zahl von Ordensfrauen, von denen in den drei Kontinenten zusammen über 10’000 weniger registriert wurden. Leichte Zuwächse gab es nur in Afrika und Asien, womit die Gesamtzahl Ende 2013 bei 693’575 Ordensfrauen lag.

Mehr Bischöfe und ständige Diakone

Bei den Bischöfen, wo es vor zwei Jahren 5173 gab, stieg die Zahl um 40, wobei dieser Zuwachs gleichermassen aus Diözesan- und Ordensreihen kam. Weiter im Anstieg ist die Zahl der ständigen Diakone, die Ende 2013 43’195 – um über 1000 mehr als ein Jahr davor – betrug.

Wenig Veränderungen gab es bei der bislang noch wenig bekannten Säkularinstituten: 712 Männer hatten vor zwei Jahren diese Lebensform gewählt, 59 weniger als ein Jahr davor, sowie 23’955 Frauen, was 747 weniger sind als zuletzt. In Afrika und Asien gab es dabei Zuwächse, während die Rückgänge vor allem auf dem amerikanischen Kontinent verzeichnet wurden. Mit Ausnahme Ozeaniens gibt es weltweit immer mehr Laienmissionare, deren letztverfügbare Zahl «Fides» mit 367’679 angab (plus 5191). Bei den Katechisten hält die Kirche bei 3,16 Millionen.

Präsenz in Bildung und Gesundheit

Die Statistik geht auch auf die Zahl der katholischen Bildungseinrichtungen ein: Insgesamt gab es vor zwei Jahren 73’263 katholische Kindergärten, die von fast 7 Millionen Kindern besucht wurden. Fast 100’000 Grundschulen für über 32 Millionen Schüler sowie 45’000 Gymnasien für über 19 Millionen Schülern standen 2013 zur Verfügung. Insgesamt 2,7 Millionen Studenten sind an den katholischen Universitäten immatrikuliert gewesen.

Aufgelistet wurden schliesslich auch die 5034 katholischen Krankenhäuser, von denen sich die meisten (1495) in Amerika befanden. Weiter führt die Kirche beispielsweise 16’600 Stationen zur Lebensmittelverteilung, 611 Häuser für Leprakranke, 15′.518 Altersheime, 9770 Waisenhäuser, 12’082 Kindertagesstätten, 14’391 Eheberatungsstellen und 3896 Zentren zur sozialen Rehabilitation. (kap)

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