Zitat

Priester äussern sich zu Onanie und Porno-Sucht: Jetzt spricht das Bistum Chur

«Das Bistum Chur begrüsst es, wenn die Kirche auch in den sozialen Medien präsent ist und versucht, etwa durch Videos, junge Menschen zu erreichen», zitiert das Online-Portal «20 Minuten» das Bistum Chur.

Weiter heisst es: «Der Apostolische Administrator des Bistums, Bischof Peter Bürcher, wünsche sich allerdings, dass digitale Kanäle primär ‹für die Verkündigung des Glaubens genutzt werden›. ‹Das Thema des in Frage stehenden Videos eignet sich demgegenüber mehr für ein seelsorgerisches Gespräch›, heisst es in der Stellungnahme weiter.

Das Bistum halte fest, ‹dass im Falle von Suchterscheinungen, gleich welcher Art, die Sakramente der Kirche, auch das Sakrament der Beichte, keinen Ersatz für Therapie und für psychologische sowie seelsorgerliche Begleitung darstellen›. Auf therapeutische Angebote und Selbsthilfegruppen sei denn ‹im Kontext des in Frage stehenden Videos auch hingewiesen worden›.»

Das Bistum Chur gibt wegen fragwürdiger Aussagen der Priester Philipp Isenegger und Stephan Schonhardt zu reden. Gegenüber kath.ch wollte sich das Bistum Chur nicht äussern. Nun erhielt «20 Minuten» ein Statement. (rr)


Peter Bürcher, Apostolischer Administrator des Bistums Chur | © Manuela Matt
5. Februar 2021 | 22:19
Teilen Sie diesen Artikel!