Katja Wissmiller | © Vera Rüttimann
Schweiz
Katja Wissmiller | © Vera Rüttimann

Bei Tischreden neue Wege in der Kirche bereiten

Wettingen AG, 16.8.18 (kath.ch) Am ökumenischen Frauenkirchenfest dient eine Tradition aus der Reformationszeit, sich in ökumenischer Offenheit aktuellen Herausforderungen zu stellen: die Tischreden zur Zukunft von Religion und Kirche.

Die Organisatorinnen des ökumenischen Frauenkirchenfests im Kanton Aargau halten in ihrer Ausschreibung fest: «Die ersten Zeugen der Auferstehung Jesu waren Frauen. Seitdem prägen Frauen das kirchliche Leben, oftmals zwar mehr im Verborgenen als an der Öffentlichkeit.» Und an der unterdessen 23. Ausgabe der Veranstaltung treten drei Referentinnen hervor, die neue Wege in der Seelsorge gehen.

Von der Geburt bis zum Tod

Unter dem Titel «Pionierinnen – Kirche auf neuen Wegen» werden am Freitag im aargauischen Wettingen drei Frauen neue Wege in der Seelsorge darlegen. Es sind dies die Klinikseelsorgerin Kerstin Rödiger, Karin Tschanz, Ausbildungsleiterin der Lehrgänge in Palliative und Spiritual Care, sowie Katja Wissmiller, Fotografin, Autorin und biblische Referentin. Der Anlass beginnt mit einer ökumenischen Feier, woran sich ein Frauenmahl mit Tischreden anschliesst. Dabei werden die Referentinnen über Seelsorge am Lebensanfang sowie Fragen des Übergangs vom Leben zum Tod sprechen.

Das Aargauer Frauenkirchenfest ist Teil von «Frauenmahl – Tischreden zur Zukunft von Religion und Kirche» Deutschland. Diese Initiative nimmt mit den Tischreden eine auf den Reformator Martin Luther zurückgehende Tradition auf. Die Veranstaltung wird unterstützt durch die reformierte und die römisch-katholische Landeskirche Aargau. (ms)

News ›
Medienspiegel ›
Katholisches Medienzentrum