Priorin Irene Gassmann pilgert nach Rom | © 2016 zVg
Schweiz
Priorin Irene Gassmann pilgert nach Rom | © 2016 zVg

Pilgernde Priorin Gassmann erhält Unterstützung für Klostersanierung

 Zürich/Greccio (I), 24.6.16 (kath.ch) Irene Gassmann, Priorin des Benediktinerinnenklosters Fahr AG, erhält finanzielle Unterstützung für die Sanierung ihres Klosters. Die Synode der katholischen Kirche im Kanton Zürich hat dafür 300’000 Franken gesprochen. Symbolisch drückte das Kirchenparlament auch sein Wohlwollen gegenüber dem Pilgerprojekt «Kirche mit den Frauen» aus, bei dem Gassmann derzeit die letzten zehn Tage bis nach Rom mitläuft.

Das Kirchenparlament beschloss laut Mitteilung vom 23. Juni, die Sanierung des Klosters Fahr mit 300’000 Franken zu unterstützen. Die Finanzkommission sprach von einer «nachhaltigen Investition» für ein Kloster, das seit Jahrhunderten eng mit Stadt und Kanton Zürich verbunden sei. Bereits 2012 hatte die Körperschaft eine halbe Million zur ersten Etappe der Sanierung beigesteuert.

Zu Beginn der Sitzung hatten zwei Synodale in Wort und Musik auf das Pilgerprojekt «Kirche mit den Frauen» aufmerksam gemacht. Priorin Irene Gassmann gehört zu dessen Projektteam und pilgert dieser Tage selber in Italien mit. Sie wird auch bei der Ankunft in Rom am 2. Juli dabei sein.

Gassmann: Respekt vor dem Pilgern

Wie sehr das Pilgerprojekt von der ganzen Klostergemeinschaft mitgetragen wird, wurde beim Start am 2. Mai in St. Gallen sichtbar: Zahlreiche Schwestern der Gemeinschaft nahmen am Segnungsgottesdienst teil. «Die Schwestern tragen das voll mit. Es kommt wirklich aus einer inneren Überzeugung», sagte Priorin Irene Gassmann beim Pilgerstart gegenüber kath.ch. «Das ist für mich das schönste Zeichen, von meiner Gemeinschaft so getragen zu werden.»

Gassmann läuft von Assisi bis Rom mit und befindet sich aktuell in Greccio, etwa 100 km nördlich von Rom. Im Vorfeld drückte sie gegenüber kath.ch auch eine gewisse Sorge aus, ob ihre körperliche Fitness ausreichen würde: «Ich habe ein wenig Respekt davor, ich bin noch nie mehrere Tage gepilgert und weiss nicht, was das körperlich mit mir macht.» Die tagesaktuellen Bilder zum Blog des Projekts lassen allerdings den Schluss zu, dass die Priorin derzeit wohlauf ist. (sys)

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