Eucharistie | © KNA
Vatikan
Eucharistie | © KNA

Papst: Messe ist nicht leicht zu verstehen

Rom, 7.3.18 (kath.ch) Papst Franziskus hat eingeräumt, dass das zentrale Gebet der katholischen Messfeier für Ungeübte etwas sperrig klingt.

Die «kodifizierte Formel» sei für manche «ein bisschen weit weg», sagte er bei der Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan. Andererseits enthalte das sogenannte eucharistische Hochgebet alles, was die Kirche in der Eucharistiefeier vollziehe. Darin sei «nichts und niemand vergessen», betonte der Papst.

So lehre das Hochgebet «immer und überall zu danken, und nicht nur zu bestimmten Anlässen, wenn alles gut geht», sagte Franziskus.

Das Geheimnis des Glaubens

Weiter halte es die Gläubigen dazu an, ihr «Leben zum Geschenk zu machen, frei und unentgeltlich». Schliesslich forme das Gebet, das die Ortskirchen weltweit und Verstorbene einschliesst, eine «konkrete Gemeinschaft in der Kirche und mit allen».

Mit jeder Messe könnten die Teilnehmer «tiefer in dieses ‘Geheimnis des Glaubens’ eintreten, das Vergebung der Sünden bringt, die Kirche in Einheit aufbaut und für Versöhnung und Frieden der ganzen Menschheitsfamilie betet», so der Papst in seinem Gruss an englischsprachige Pilger bei der Audienz. Damit werde nach und nach auch das eigene Leben «eucharistisch».

Die Erläuterung der Messfeier war das Thema der vergangenen Generalaudienzen des Papstes. Die katholische Kirche versteht die Eucharistie als Vergegenwärtigung des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Nach der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) ist sie «Mitte und Höhepunkt des ganzen Lebens der christlichen Gemeinde». (cic)

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