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Papst ist für längere Öffnungszeiten

Geschlossene Kirchentür | © pexels David Bartus CC0

Rom, 7.3.18 (kath.ch) Papst Franziskus wünscht sich in der Fastenzeit flexiblere Öffnungszeiten der Kirchen: Gotteshäuser sollten «lange offen bleiben, um alle zu empfangen, die sich auf Ostern vorbereiten wollen», sagte er bei seiner Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan.

Besonders lud er zum Empfang des Busssakraments ein. Gläubige sollten «auf diese Weise die Barmherzigkeit Gottes erfahren», so der Papst. Franziskus äusserte sich mit Blick auf die Aktion «24 Stunden für den Herrn», bei der zu einem bestimmten Datum in der Fastenzeit wenigstens eine Kirche in jedem katholischen Bistum rund um die Uhr für Gebet und Beichte geöffnet bleiben soll.

Der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung hatte die weltweite Initiative 2014 ins Leben gerufen. Sie soll vor allem Menschen ansprechen, die Schwierigkeiten haben, eine Kirche zu betreten.

 

Die diesjährige Aktion findet am kommenden Freitag statt. Franziskus will zu diesem Anlass eine Bussfeier im Petersdom leiten und mehreren Gläubigen die Einzelbeichte abnehmen. (cic)