Wahrsage-Ritual in Südafrika | © Keystone/LAIF/Corinna Kern
Vatikan
Wahrsage-Ritual in Südafrika | © Keystone/LAIF/Corinna Kern

Papst Franziskus sieht in Wahrsagern und Horoskopen den Untergang

Rom, 13.8.17 (kath.ch) Wahrsager und Horoskope helfen den Menschen aus Sicht von Papst Franziskus nicht. «Wenn man sich nicht an das Wort des Herrn klammert, sondern Horoskope und Kartenleser konsultiert, dann beginnt man, unterzugehen», sagte er am Sonntag auf dem Petersplatz.

Es gebe im Leben immer wieder schwierige Situationen, in denen man Gegenwind spüre und sich auf den Glauben besinnen müsse, so der Papst. Dieser sei jedoch kein «Fluchtweg für die Probleme» der vor sämtlichen «Gewittern des Lebens» bewahre. Vielmehr unterstütze der Glaube die Menschen auf ihrem Weg und gebe ihm einen Sinn.

Glauben gegen Stürme des Lebens

Beim traditionellen Angelus-Gebet rief er seine Zuhörer zu «festen Glauben» auf, um Stürme des Lebens zu überstehen und weiter auf dem Schiff der Kirche auszuharren, anstatt der Versuchung nachzugeben, auf «verzaubernde, aber unsichere Schlauchboote der Ideologien, der Moden und der Slogans» umzusteigen.

Auch innerkirchlich gehörten solche Gegenwinde und Gewitter dazu; Schwierigkeiten und Prüfungen durchlebe die Kirche in allen Zeiten. Es gelte dann nicht zu zweifeln: «Unsere Garantie zur Bewahrung vor dem Untergang ist der Glaube in Christus und sein Wort», so der Papst. (cic)

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