Friedhof | © pixabay.com CC0
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Zitat: «Trumps Entscheid ist Beerdigungsfeier für den Friedensprozess»

Jerusalem, 7.12.17 (kath.ch) «Trump spielt mit dem Feuer, er kümmert sich nicht um anhaltendes Blutvergiessen und er ist bereit, alles zur Beschwichtigung der extremen Rechten in Israel zu tun. (…) Trumps Entscheid ist eine Beerdigungsfeier für den Friedensprozess.»

Das sagte der arabisch-israelische Parlamentsabgeordnete Jamal Zahalka, Vorsitzender der Vereinten Liste. Er nannte die Erklärung von US-Präsident Donald Trump zu Jerusalem einen feindlichen Schritt gegen die Palästinenser. Dieser Entscheid habe gezeigt, dass die USA nicht Vermittler in dem Konflikt seien, sondern Partei ergriffen hätten. Als «aggressiv und provokativ» bezeichnete auch der frühere palästinensische Minister für Gefangenen-Angelegenheiten, Aschraf al-Ajrami, die Rede Trumps. Der US-Präsident habe weder die Besatzung noch die Kernanliegen der Palästinenser erwähnt. Gleichzeitig warf al-Ajrami Trump «schlechtes Timing» vor. Die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt komme noch vor einem amerikanischen Vorschlag an beide Konfliktparteien, die Friedensgespräche wieder aufzunehmen. (kna/ft)

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