Schweiz

Medienzentrum Cath-Info mit Weihbischof Raemy in Lausanne eröffnet: «Je ne suis pas Charlie»

Lausanne, 15.1.15 (kath.ch) Medienbischof Alain de Raemy hat das neue katholische Medienzentrum «Cath-Info» in der Westschweiz eröffnet. Er nutzte den Anlass, um sich zum Attentat von Paris zu äussern: «Je ne suis pas Charlie», meinte der Medienbischof.

Charles Martig

«Je ne suis pas Charlie … Ich bin ein Jünger Jesu, ich kann mich nur völlig ergeben hinknien aus Liebe zu Gott, zu Füssen des Vernünftigen und des Verrückten, des Opfers wie des Henkers.» Weihbischof Alain de Raemy, verantwortlicher für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischofskonferenz, machte eine deutliche Referenz zur Aktualität anlässlich der Einweihung des Westscheizer Medienzentrums am 15. Januar in Lausanne. Es handelte sich um starke Worte im Kontext des terroristischen Attentats von Paris.

Zur Einweihung und Segnung von Cath-Info kamen rund 60 geladene Gäste und Journalisten. Aus der Deutschschweiz waren Daniel Kosch, Generalsekretär der RKZ, Simon Spengler, Sekretär der Medienkommission und Charles Martig, Direktor des Katholischen Medienzentrums von Zürich, anwesend.

Daniel Kosch gratulierte Cath-Info zum Start. Auf Einladung von Bernard Litzler, dem neuen Direktor von Cath-Info, richtete er sich an die Gäste. Er verwahrte sich vor dem Bild, das er zu oft angeheftet bekomme, nämlich «dem Portemonnaie der Katholischen Kirche in der Schweiz». Die Reorganisation der katholischen Medien sei ein delikater Prozess gewesen, gab der Generalsekretär zu, aber er sei glücklich mit dem Ergebnis: Seit Anfang Jahr gebe es katholische Medienzentren in allen drei Sprachregionen.

User von kath.ch finden die Texte  von Cath-Info oben rechts unter cath.ch – einfach anklicken.

Originalzitat des Medienbischofs im Bericht von cath.ch

(cm)

Einweihung von Cath-Info in Lausanne: Medienbischof Alain de Raemy und Direktor Bernard Litzler | © 2015 Jacques Berset
16. Januar 2015 | 17:19
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