Vatikan

Kardinal Schönborn verteidigt Papst Franziskus gegen Kritik

Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat Papst Franziskus entschieden gegen innerkirchliche Kritiker in Schutz genommen. Die Kritik am heutigen Papst erinnere ihn in manchem an die streckenweise heftige Polemik gegen Papst Paul VI. (1963-1978).

Auch Papst Paul VI. hätten seinerzeit manche Kritiker vorgeworfen, dass er die Kirche zerstöre, während andere meinten, er gehe mit seinen Reformen nicht weit genug, sagte Schönborn am Montag in Rom vor Journalisten.

Päpste werden immer kritisiert

In der Mitte zwischen den Extremen sei aber immer der Papst, sagte Schönborn. Zugleich unterstrich er seine Loyalität zu Franziskus wie zu dessen Vorgängern. Schönborn fügte hinzu: «Papst zu sein, bedeutet immer auch, kritisiert zu werden. Aber es bedeutet ebenso, dass er geliebt wird und dass viele hundert Millionen Menschen für ihn beten.» Letzteres sei am Ende wichtiger als die Kritik. (cic)

Kardinal Christoph Schönborn | © Raphaël Zbinden
21. Oktober 2019 | 17:46
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