In ein Notlager umfunktionierte Kirche | © Kirche in Not
Vatikan
In ein Notlager umfunktionierte Kirche | © Kirche in Not

Internationale Vatikan-Konferenz zur Umnutzung von Kirchen

Rom, 12.7.18 (kath.ch) Mit der Umwidmung von Kirchen soll sich Ende November ein internationaler Kongress in Rom befassen. Was mit nicht mehr kirchlich genutzten Kirchen und Klöstern geschehen soll, ist auch in der Schweiz ein Dauerthema.

Wie der Päpstliche Kulturrat am Dienstag in Rom mitteilte, geht es bei dem Treffen unter dem Titel «Wohnt Gott hier nicht mehr?» sowohl um die Aufgabe von Kirchengebäuden wie überhaupt um einen nachhaltigen Umgang mit kirchlichen Kulturgütern.

An der Konferenz vom 29. bis 30. November sollen auch Experten von Bischofskonferenzen in Europa, Nordamerika und Ozeanien teilnehmen. Die Veranstaltung organisiert der Päpstliche Kulturrat gemeinsam mit der Italienischen Bischofskonferenz und der Päpstlichen Gregoriana-Universität.

In Italien seien rund 65’000 Kirchen im Besitz von Pfarreien und Bistümern, so der Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Nunzio Galantino laut einem Bericht des vatikanischen Nachrichtenportals «Vatican News». Hinzu kämen solche in staatlichem oder Privatbesitz.

Keine Eintrittskarten für Kirchen

Zu einer möglichen Zahl aufzugebender Kirchen in Italien wollte Galantino demzufolge nichts sagen. Dazu gebe es noch keine systematischen Untersuchungen. Eine Lösung, bei der für Kirchen Eintrittskarten verkauft würden, käme für ihn jedoch nicht in Betracht, so der Generalsekretär. (cic)

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