“Imperium des Bösen” vor 100 Jahren gegründet: «Putin ist von einer historischen Mission getrieben»

Vor 100 Jahren erblickte die Sowjetunion das Licht der Welt. Der Staat, den Ronald Reagan und andere US-Politiker noch Anfang der 80er-Jahre als «Imperium des Bösen» bezeichneten, ist längst von der Landkarte verschwunden. Trotzdem geistert die einstige kommunistische Weltmacht wie ein Untoter durch die Krisen und Kriege der Gegenwart, wie der Bonner Osteuropa-Historiker Martin Aust erläutert.