Dompfarrer Beat Grögli, Bischof Benno Elbs und Bischof Markus Büchel. | © Sabine Rüthemann
Schweiz
Dompfarrer Beat Grögli, Bischof Benno Elbs und Bischof Markus Büchel. | © Sabine Rüthemann

«Heute ist oft wenig Gottesbedarf spürbar»

St. Gallen, 16.10.17 (kath.ch) Am Tag des Heiligen Gallus war in St. Gallen der Bischof von Feldkirch, Benno Elbs, Gastprediger. Er stellte in der heutigen Zeit einen «geringen Gottesbedarf» fest. Erfreut zeigte er sich über die vielen Gottesdienstbesucher an einem Werktag.

«Der Rhein verbindet unsere zwei Diözesen», begrüsste der St. Galler Bischof Markus Büchel am Gallustag die Gottesdienstgemeinde und den Gastprediger aus Vorarlberg. Wie es in einer Mitteilung des Bistums St. Gallen heisst, stellte der Bischof von Feldkirch fest, dass heute oft wenig Gottesbedarf spürbar sei, er aber dennoch spüre, dass es viele Gottsuchende gebe.

Als Kirche ständig unterwegs sein

Kirche sein bedeute ein ständiges Unterwegssein, hat Bischof Elbs laut Mitteilung hervorgehoben und dazu aufgefordert, die «Güte des Herzens zu leben», wobei er Zuwendung, Zärtlichkeit und Zeit als Stichworte nannte. Dass sich am Gallustag, der in St. Gallen kein öffentlicher Feiertag ist, eine so grosse Gemeinde eingefunden hat, habe ihn beeindruckt. In Vorarlberg hätten sich an einem Werktag wohl kaum so viele Leute zum Gotttesdienst versammelt, so Bischof Elbs.

Der Festgottesdienst in St. Gallen wurde auch von Trachtenleuten aus verschiedenen Kantonsteilen und Mitgliedern der päpstlichen Schweizergarde gefeiert. Die Diözese Feldkirch wurde erst 1968 errichtet. Zuvor gehörte das Gebiet Vorarlberg zu drei Bistümern, unter anderem zum Bistum Chur. (ms)

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