Tempelberg in Jerusalem | © pixabay.com CC0
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Tempelberg in Jerusalem | © pixabay.com CC0

Europas Bischöfe beraten Status von Jerusalem

Jerusalem, 13.1.18 (kath.ch) Im Heiligen Land hat ein internationales Bischofstreffen begonnen, das von der Sorge um die Lage in Jerusalem überschattet wird. Vertreten ist die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) durch Generalsekretär Erwin Tanner.

«Die Bischöfe sorgen sich infolge der unilateralen Erklärung von US-Präsident Donald Trump zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt des Staates Israel um den Status Quo der Stadt, in der sich die Heiligen Stätten von Judentum, Christentum und Islam befinden», hiess es im Vorfeld in einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz.

Der Erhalt des jetzigen Zustands werde zentrales Gesprächsthema mit Diplomaten und Kirchenvertretern vor Ort sein. Auf dem Programm stehen Begegnungen in Jerusalem, Bethlehem, Emmaus und Gaza. An der bis Donnerstag dauernden Reise beteiligen sich Vertreter von zwölf europäischen und nordamerikanischen Bischofskonferenzen sowie aus Südafrika.

Das Miteinander fördern

Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens soll die Lage junger Menschen in der Region sein. Dabei soll es auch um ein besseres Miteinander christlicher, jüdischer und muslimischer Jugendlicher gehen.

Ziel der Visite ist es der Mitteilung zufolge, Christen und Kirchen im Heiligen Land in ihrem Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Verständigung zwischen den Völkern und Religionen zu stärken und die Verbindung der Weltkirche mit ihnen zu festigen. Begegnungen mit Pilgern und Gottesdienste mit einheimischen Christen gehören zum festen Bestandteil der jährlichen Treffen.

Aus der Schweiz sollte der Bischof von Basel, Felix Gmür, teilnehmen, der aber aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, wie die SBK auf Anfrage bestätigte. (kna/gs)

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