Schweiz

Die Pfingstgeschichte über WhatsApp

Zürich, 18.5.15 (kath.ch) Die Redaktion von kath.ch verschickt zu Pfingsten an Interessierte die Apostelgeschichte via den Instant-Messaging-Dienst WhatsApp. Ob sich der heilige Geist auch auf das Smartphone herablässt?

Pfingsten zählt neben Weihnachten und Ostern zu den drei Hochfesten im Kirchenjahr und gilt in der christlichen Tradition als Gründungsdatum der Kirche. Die Apostelgeschichte in der Bibel berichtet davon, wie der Heilige Geist auf die anwesenden Apostel und Jünger herabkam, als sie sich zum jüdischen Pfingstfest versammelt haben. Das christliche Fest wird zum ersten Mal um das Jahr 130 erwähnt.

Pfingstgeschichte in einer neuen Dimension

Die Pfingstgeschichte auf neue Art können nun die Nutzer des Messaging-Dienstes WhatsApp erleben. Die Redaktion von kath.ch versendet die Apostelgeschichte in Form von Texten, Bildern und kurzen Sprachnachrichten direkt an die Interessierten. «In der Schweiz ist diese Art der Kommunikation von Bibeltexten zu kirchlichen Hochfesten neu», erklärt Norman Zöllner, Social-Media Manager bei kath.ch. Damit das Handy am Pfingstwochenende nicht ununterbrochen klingelt, werden die Nachrichten in zeitlichen Abständen versendet. «Die Apostelgeschichte ist so aufgeteilt, dass sie von Pfingstsamstag bis am Montag in verschiedenen, thematisch passenden Blöcken verschickt wird,» erklärt der Social-Media Manager.

Neben dem Versand der Bibeltexte zu Hochfesten verfolgt kath.ch aber noch ein anderes Ziel. «Langfristig möchten wir mehr mit jüngeren Mitmenschen in Kontakt kommen, die immer weniger auf klassischen Social-Media-Kanälen unterwegs und mehr über Dienste wie WhatsApp kommunizieren», so Zöllner.

Nutzer bleiben anonym

Wer die Pfingstgeschichte erhalten möchte, muss die App «WhatsApp» auf dem Handy installiert und die kath.ch Nummer (+41) 076 201 44 11 als Kontakt gespeichert haben. Mit der Nachricht «Pfingsten», die direkt an den gespeicherten Kontakt per WhatsApp gesendet wird, ist der Interessierte im Verteiler aufgenommen. Es werden ausschliesslich die Rufnummern bei der Anmeldung gespeichert. Namen und andere Daten werden nicht gespeichert, die Teilnehmenden bleiben anonym. (ms)

Mehr Informationen zur Einrichtung finden Sie unter folgendem Link.

Handy-Benutzerin | © Lupo /pixelio.de
18. Mai 2015 | 18:00
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