Kardinal Giuseppe Versaldi | ©  KNA
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Kardinal Giuseppe Versaldi | © KNA

«Der Geist der heiligen Inquisition im 21. Jahrhundert»

Zürich, 12.10.18 (kath.ch)»Wir zeichnen heute nicht nur zum allerersten Mal einen Geistlichen aus. Wir vergeben den Preis auch erstmals in der Kategorie «Substanzielle Konstanz in der Pflege fast vergessener Traditionen».

Der jede Woche verliehene Preis der digitalen Schweizer Zeitung «Republik» geht an einen kirchlichen Würdenträger. Ausgezeichnet wird der Präfekt der Kongregation für das Katholische Bildungswesen, Kardinal Giuseppe Versaldi. Der Kardinal trage «den Geist der heiligen Inquisition ins 21. Jahrhundert» schreibt die «Republik», indem er dem bisherigen Rektor der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt, dem Jesuiten Ansgar Wucherpfennig, die notwendige Unbedenklichkeitserklärung (»Nihil obstat») für eine Weiteranstellung verweigere. Der Jesuit hatte sich in einem Interview positiv über Schwule und Lesben geäussert, indem er sagte, dass es «missverständlich formulierte Stellen in der Bibel» gebe. Die Kongregation habe daraufhin Pater Wucherpfennig aufgefordert, seiner Irrlehre öffentlich abzuschwören. (gs)

Rom verweigert Rektor wegen Haltung zu Homosexualität das Amt

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